| Herr Botschafter Wu besuchte die Premiere der Kunqu Oper „Floating Dreams" in Berlin | ||
| 2009/12/03 | ||
Am 27. November fand die Premiere der Kunqu Oper „Floating Dreams" von Suzhou Kunqu Opertheater im Konzerthaus Berlin statt, die zum Markenkulturprogramm „IMAGE CHINA" gehört, das der Erhaltung und Bewahrung traditioneller chinesischer Kunstformen dient. Die Aufführung in Berlin ist die 4. Station der Europa-Tournee. Herr Botschafter Wu war bei der Premiere und genoß mit Herrn Botschafter Röhr, Leiter des Arbeitsstabes „Deutschland und China, gemeisam in Bewegung", Generalmajor Kriesel, dem stellvertretenden Befehlshaber Einsatzführungskommando der Bundeswehr, Herrn Lahl, Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Herrn Kurz, dem Vizepräsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik die berühmten Kunqu Operstücke aus den Szenen „Päonien-Pavillon" und „Lanke-Berg", dargestellt von Wang Fang, der berühmten Kunqu-Schauspielerin in China,.
Wärend der Pause gab Herr Botschafter Wu CCTV und CRI Interviews. Er glaubte, diese Form des kulturellen Austauschs komme der Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses beider Völker und der Freundschaft zwischen China und Deutschland zugute. „Kunqu gehört zu den hervorragendsten Theaterformen in China, aber es ist auf Region beschränkt. Was mich überrascht, ist, dass die deutschen Freunde so starkes Interesse an dieser alten Theaterform zeigen. Ich glaube, das ist dem Charisma der chinesischen Kultur zu verdanken. Dass eine Theaterform, die selbst für die Chinesen nicht einfach zu verstehen ist, positives Echo bei den deutschen Zuschauern gefunden hat, zeigt, dass die Kultur an sich eine Art vom seelischen Austausch ist. Manchmal braucht man für Austausch nicht unbedingt die Sprache." Die Kunqu Oper hat eine Geschichte von 600 Jahren. Sie gehört zu den ältesten Theaterformen Chinas und gilt als "Meister der hundert Opern". Die Kunqu Oper fasziniert die Zuschauer mit ihrer farbenkräftigen Maskenwelt und ihrem einzigartigen Zusammenspiel von tänzerischen Bewegungen und Gesängen. Die anmutigen Posen und ausdruckstarken Gefühlsäußerungen der Figuren werden von einer saften Musik untermalt. Am 18. Mai 2001 wurde die Kunqu Oper von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. |

