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Botschafter Shi Mingde zu Gast beim Wirtschaftsgipfel der chinesischen und deutschen Unternehmer
2014/06/16

Am 4. Juni fand der Wirtschaftsgipfel der chinesischen und deutschen Unternehmer, der gemeinsam von der Chinesischen Industrie- und Handelsbank (ICBC), der Deutschen Bank und dem Yabuli-Forum Chinesischer Unternehmer veranstaltet wurde, in Berlin statt. Sigmar Gabriel, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Shi Mingde, chinesischer Botschafter, Jiang Jianqing, Vorstandsvorsitzender der ICBC, Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, Li Dongsheng, Vorstandsvorsitzender der TCL-Unternehmensgruppe und zugleich Präsident desYabuli–Forums, nahmen an der Eröffnungsfeier teil und richteten sich mit Ansprachen an die geladenen Gäste. Das war der erste Wirtschaftsgipfel des Yabuli-Forums, der je in Europa abgehalten wurde, und mehr als 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Mediensowie Vertreter chinesischer Unternehmenwaren zugegen.

In seinem Grußwortwies Vizekanzler Gabriel darauf hin, dass China und Deutschland während desStaatsbesuchs vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping im März beschlossen hatten, ihre bilateralen Beziehungen auf die Ebene der umfassenden strategischen Partnerschaft aufzuwerten, womit ein neues Kapitel in den chinesisch-deutschen Beziehungen aufgeschlagen worden sei. Die deutsche Bundesregierung werde weiterhin gute Voraussetzungen für die Unternehmen beider Länder schaffen,die Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen und einen fairen Wettbewerb fördern.Ferner hob er hervor, dass die Bundesregierung deutsche Unternehmen dazu animieren werde, aktiv bei der Durchführungder neuen Energie- und Umweltpolitik und anderen strategischen Vorhabenin China mitzuwirken. Auf der anderen Seite hieße er es sehr willkommen, wenn die chinesischen Unternehmen ihre Anstrengungen bei der Investitionszusammenarbeit in Deutschland einen weiteren Schritt verstärken würden und es damit zu einer Förderung der Investitionen in beide Richtungenkomme.

Botschafter Shi Mingde wies in seiner Rede darauf hin, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern ein nie dagewesenes Niveau erreicht hättenundeine federführende Rolle in der gesunden Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Europa spielten. Das Besondere an den chinesischen-deutschen Beziehungen sei, dass sie auf einer soliden politischen und wirtschaftlichen Grundlage und der breiten öffentlichen Unterstützung beider Länder basierten. Wirtschaft und Handel beider Länder seien nicht nur komplementär,sondern mittlerweile eng verflochten, was eine solide Grundlage für die bilateralen Beziehungen gelegt habe. Botschafter Shi wies ausdrücklich darauf hin, dass Frankfurt sichim vergangenen März unter gemeinsamen Anstrengungen zum einzigen Handelszentrum im Euroraum für die chinesische Währung RMB etabliert habe. Das habe deutlich gemacht, dass China großen Wert auf Deutschland und die Eurozone lege. Dies sei auch ein Zeichen dafür, dass die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit im Finanzsektor in eine neue Phase eingetreten sei. Die Perspektive für zukünftige Kooperationen zwischen China und Deutschland sei sehr vielversprechend.

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