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Rede des Botschafters Shi Mingde bei der Eröffnung der Ausstellung „Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt"
2012/10/26

19.10.2012, Köln

 

Sehr geehrte Herr und Frau Genscher,
sehr geehrte Bürgermeisterin Spizig,
sehr geehrter Herr Direktor Shan Jixiang,
sehr geehrte Frau Direktorin Schlombs,
meine Damen und Herren, liebe Freunde,

Es ist mir eine große Freude, zum Anlass der feierlichen Eröffnung der Ausstellung „ Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt“ wieder nach Köln zu kommen. Zuerst begrüße ich Herrn Shan Jixiang, Direktor des Palastmuseums, und seine Delegation sowie alle anwesenden Gäste und Freunde. Es freut mich außerordentlich, dass auch Altvizekanzler und langjähriger Außenminister Herr Genscher und seine Gattin zur heutigen Veranstaltung gekommen sind. Ihnen ein ganz herzliches Willkommen!

Vor einem Monat war ich in Köln und habe das China-Fest in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Ministerpräsidentin Kraft und dem Oberbürgermeister Roters eröffnet. Die Gastfreundschaft und das große Interesse der Kölner Bürgerinnen und Bürger an China haben mich sehr beeindruckt. Mit dem Motto „der Drache tanzt in Köln“ hat die Stadt anlässlich der 25jährigen Partnerschaft mit Beijing rund 150 Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Die Ausstellung, die wir heute eröffnen, ist ein wichtiges Projekt davon.

Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln, das im Jahr 1913 gegründet wurde, ist das erste Spezialmuseum für die Kunst aus China, Korea und Japan in Deutschland. Seit 100 Jahren bemüht sich das Museum, dem deutschen Publikum die ostasiatische Kunst zu vermitteln. Unter Ihrem enthusiastischen Engegement, liebe Frau Dr. Schlombs, pflegen das Museum und Sie persönlich seit langer Zeit eine enge und gute Zusammenarbeit mit verschiedenen Museen in China. Zahlreiche chinesische Ausstellungen haben in den letzten Jahren in Ihrem Haus stattgefunden. Ich freue mich sehr, dass Sie im Rahmen des chinesischen Kulturjahres in Deutschland diese hervorragende Ausstellung aus dem Palastmuseum Peking hierher gebracht haben. Was Sie für den kulturellen Austausch zwischen China und Deutschland unternommen haben, ist bemerkenswert. Dafür möchte ich Ihnen sehr herzlich danken.

Meine Damen und Herren, vor 40 Jahren haben die Volksrepublik China und die Bundesrepublik Deutschland diplomatitsche Beziehungen aufgenommen. Seither hat sich der Austausch zwischen unseren beiden Ländern kontinuierlich entwickelt. 2010 haben beide Staaten die strategische Partnerschaft geschlossen. Vor sieben Wochen hat die Bundeskanzlerin mit ihrem fast halben Kabinett China besucht und mit dem chinesischen Ministerpräsidenten gemeinsam an den zweiten Regierungskonsultationen teilgenommen, die großen Erfolg erzielt haben.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten führt China 2012 in Deutschland ein Kulturjahr durch, das Kooperation und Dialog an seine Fahne geschrieben hat. Es freut mich sehr, feststellen zu können, dass alle Projekte des Kulturjahres nicht einseitig von China initiiert, sondern durch gemeinsames Konzipieren und Kooperieren von Kulturinstitutionen und Fachleuten beider Seiten entstanden sind. Die heutige Ausstellung ist ein herausragendes Beispiel für die gute, gelungene Zusammenarbeit .

In diesem Sinne möchte ich Herrn Direktor Shan Jixiang und Frau Dr. Schlombs recht herzlich danken und gratulieren, ohne Ihren Einsatz wäre die Ausstellung nicht zustande gekommen. Mein Dank gilt auch Ihnen, Frau Bürgermeisterin, und der Stadtregierung Köln, für Ihre tatkräftige Unterstützung. Nicht zuletzt bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von beiden Museen, die bei der Vorbereitung tolle Arbeit geleistet haben.

Ich wünsche der Ausstllung viel Erfolg und Ihnen allen viel Vergnügen bei der Besichtigung!

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