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Herr Botschafter Wu gab "Bild" Zeitung ein Interview
2009/12/02

Am 20.10.2009 gab Herr Botschafter Wu Hongbo der Bild Zeitung ein Interview. Das Gespräch führte Herr Hartmut Kascha. Hier veröffentlichen wir den Text, geschrieben von Herrn Hartmut Kascha, mit unserer Aurorisierung.

Warum das Borchardts? Warum kein chinesisches Lokal ausgewählt ?

"Ich bin seit zwei Monaten in Berlin, bin aber noch nie in einem China-Restaurant in Berlin gewesen," sagt WU Hongbo (57, verheiratet, eine Tochter).

Der Botschafter aus dem Reich der Mitte ist hungrig auf Neues. "Ich habe gehört, dass Borchardts ein Ort für Zusammentreffen von Prominenten ist. So habe ich hier ausgewählt. Man begegnet hier vielleicht einem Prominenten."

Schnitzel bestellt er, als wir ihn anlässlich der wöchentlichen Bild-Serie "Die Lieblingslokale der Botschafter" einladen.

WU Hongbo:"Manche sagen, die Chinesen seien zu ernst, aber in Wirklichkeit sind wir sehr humorvoll." Prompt macht Exzellenz einen witzigen Spruch:"Z.B. wir sagen zu denen, die verfressen sind, Du ißt alles, was vier Beine hat, bis auf Tisch und alles, was fliegen kann, bis auf Flugzeug. "

Also stimmt es, dass es bei Ihnen auch Hund gibt? "Ja. Jetzt gibt es immer mehr Leute, die sich Hund halten, vor allem in den Großstädten, man schätzt den als Freund des Menschen. Da steht Hund(fleisch) nicht mehr auf dem Speiseplan."

Dann erzählt der Botschafter, dass er vier Jahre lang als Dolmetscher für ausländische Korrespondenten arbeitete. "Ich war Mitarbeiter für Pekinger Korrespondenten des britischen "Daily Telegraph" und für den amerikanischen Sender ABC. Das war ein ziemlich interessantes Erlebnis", so WU Hongbo.

Als Diplomat hat er nun viel Gelegenheiten, an Empfängen teilzunehmen oder Lokals zu besuchen, aber er muss rund um die Uhr mit Beijing in Kontakt bleiben. WU:"Wenn man wie ich in einem fernen Land mit sieben Stunden Zeitverschiebung arbeitet, d.h. als Du noch schläfst, fängt man in China schon mit der Arbeit an, da kann man gut verstehen, dass die Erde rund ist."

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