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Die Welt veröffentlicht den Artikel des Botschafters Shi Mingde über die Selbstverbrennung der Tibeter
2013/01/08

Am 8. Januar veröffentlichte Die Welt auf Seite 2 den folgenden Artikel:

Selbstverbrennungen

Zu: „Feuertod aus Verzweiflung" vom 2. Januar

Zu unserer großen Erschütterung haben sich Selbstverbrennungen in einigen von der tibetischen Nationalität bewohnten Regionen Chinas ereignet. Die chinesische Regierung schätzt das Leben jedes Bürgers und tut alles, um solche Tragödien zu vermeiden. Nach gründlichen Untersuchungen ist jedoch festgestellt, dass die Selbstverbrennung nicht „aus Verzweiflung" geschah, sondern von den separatistischen Kräften um den Dalai Lama angestiftet und organisiert wurde. Vor kurzem wurde eine Serie von Anstiftung zur Selbstverbrennung in der Provinz Sichuan aufgeklärt. Der mutmaßliche Täter, Luorang Gongqiu, gestand, unter Anweisung der separatistischen Kräfte um Dalai Lama die Opfer zur Selbstverbrennung verleitet bzw. erzwungen zu haben.

Es ist äußerst merkwürdig, dass die Beteiligten immer in der ersten Minute Videos, Fotos über die Selbstverbrennung und ausführliche Daten von Opfern veröffentlichen können. Das „religiöse Oberhaupt" Dalai Lama tut nichts, um diese extreme Tat zu verhindern, sondern behauptet mehrmals, die Selbstverbrennung sei im buddistischen Sinne durchaus positiv. Die „tibetische Exilregierung" zeichnete die Opfer aus, errichtete für sie Ehrentafeln und bezahlte ihre Familien. Auf dem „2. Sondertreffen der Exiltibeter" im September 2012 wurde die Selbstverbrennung als die höchste Form gewaltlosen Handelns festgelegt. Dies alles ermutigt zweifelsohne Menschen, weiter zu diesem Mittel zu greifen.

Nach jeder Selbstverbrennung attackieren die Kräfte um Dalai Lama die Nationalitäten- und Religionspolitik der chinesischen Regierung, propagieren die „Unabhängigkeit Tibets" und fordern internationale Einmischung. Daran ist deutlich zu erkennen, dass diesen Leuten das Leben der Opfer völlig egal ist. Ihr Ziel besteht darin, die Gelegenheit auszunutzen, Sympathie und Aufsehen zu verschaffen und Separatismus zu treiben.

Tibet ist ein unabtrennbarer Bestandteil Chinas. Die chinesische Regierung setzt sich seit vielen Jahren für die Entwicklung in Tibet, für die Verbesserung der Lebensbedingungen der tibetischen Bevölkerung, für die Gewährleistung ihrer politischen und religiösen Rechte und für den Schutz der tibetischen Kultur sowie Umwelt ein und hat große Erfolge erzielt. Die Einkommen der Tibeter nehmen jährlich zu. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist von 35,5 unter der Herrschaft des Dalai Lama auf heute 67 Jahre gestiegen, die Bevölkerungszahl von einer Million auf drei Millionen. Die Pflege und Vermittlung der tibetischen Schrift und Sprache werden durch Gesetzgebung gewährleistet. Die tibetische Bevölkerung macht 92% der Gesamtbevölkerung in Tibet aus. Es gibt in Tibet mehr als 1700 religiöse Einrichtungen sowie 46000 Mönche und Nonnen, die 1,6% der gesamten Bevölkerung Tibets ausmachen. Dieser Anteil ist höher als der in vielen religiösen Staaten.

Die Fakten sprechen für sich. Mit Lügen lassen sich die Tatsachen nicht vertuschen.

Shi Mingde, Botschafter Chinas in Deutschland

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