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China-USA-Gipfel zu neuen Beziehungen zwischen Großmächten
2013/12/05

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat am Mittwochnachmittag ein rund vierstündiges Gespräch mit US-Vizepräsident Joe Biden geführt, der am gleichen Tag in Beijing eingetroffen war.

Während ihrer Unterredung plädierten beide Politiker dafür, dass China und die USA Dialog, Austausch und Zusammenarbeit ausbauen sollten. Nur dann könnten die neuen Beziehungen zwischen beiden Großmächten voran gebracht werden. Zudem bekräftigte Xi Jinping erneut Chinas Positionen zur Taiwan- und zur Tibet-Frage sowie zur Luftüberwachungszone über dem Ostchinesischen Meer.

Zugleich betonte Xi Jinping:

„Als die beiden größten Volkswirtschaften weltweit und als ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrats tragen China und die USA eine wichtige Verantwortung für die Wahrung von Frieden und Stabilität der Welt und für die Förderung der Entwicklung der Menschheit. Es gilt als die einzige Alternative für beide Staaten, Dialog und Zusammenarbeit zu verstärken. In der Zukunft wollen wir gemeinsam mit den USA an der richtigen Orientierung des Aufbaus der neuen Beziehungen zwischen Großmächten festhalten. In diesem Sinne gilt es auch, gegenseitig die Kerninteressen und Hauptsorgen zu respektieren. Mit sensiblen Fragen und Meinungsverschiedenheiten muss sorgfältig umgegangen werden. Nur dann können sich die bilateralen Beziehungen kontinuierlich gesund und stabil entwickeln."

Chinas Staatspräsident und der US-Vizepräsident bekräftigten in Beijing auch, neue Beziehungen zwischen beiden Großmächten ohne Konflikte und Konfrontation aufzubauen, wobei sich beide Länder gegenseitig respektieren und durch Kooperation einen gemeinsamen Nutzen anstreben sollen. Dazu meinte Joe Biden, diese hoffnungs- und chancenvollen Beziehungen könnten eine Wiederholung historischer Vorfälle vermeiden, bei denen Konflikte zwischen alten und neuen Mächten ausgebrochen waren.

„Gerade wie wir vorher besprochen haben, müssen die neuen Beziehungen auf Vertrauen basieren. Wir sollen einen positiven Blick auf die Absichten anderer Seite werfen. Die von Ihnen und Präsident Barack Obama initiierten neuen Beziehungen haben große Hoffnungen und Chancen. Solange wir diese Beziehungen gut pflegen, könnte das neue Modell unbegrenzte Möglichkeiten haben. Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen sind sehr wichtig und werden die Orientierung im 21. Jahrhundert stark beeinflussen. Wir sind sehr glücklich, dass die Spitzenpolitiker beider Staaten die Fähigkeit haben, solche erwartete Erfolge zu verwirklichen."

Joe Biden ist ein weiterer wichtiger amerikanischer Politiker, der nach der 3. Plenarsitzung des 18. ZK der KP Chinas die Volksrepublik besucht. Dabei will er sich auch ausführlich über die umfassende Vertiefung der Reformen in China informieren. Am Mittwoch hatte Biden erklärt, die USA seien tief beeindruckt von dem entsprechenden Beschluss der Plenarsitzung. Er zeige sich überzeugt, dass die chinesische Bevölkerung unter der Führung von Xi Jinping weitere neue Fortschritte beim Aufbau eines starken, großen Landes erzielen werde. Chinas Entwicklung entspreche voll und ganz den Interessen der USA. Daher wolle sein Land die pragmatische Zusammenarbeit mit China ausbauen, den militärischen Austausch intensivieren und auf konstruktive Weise die Meinungsverschiedenheiten unter Kontrolle bringen. Verschiedene Störungen müßten beseitigt werden, damit die bilateralen Beziehungen insgesamt nicht beeinträchtigt werden, so Joe Biden.

Xi Jinping äußerte die Erwartung, dass beide Seiten die Kooperation in verschiedenen Aspekten verstärken. In diesem Sinne sollten mehrere Großprojekte in Gang gesetzt und Verhandlungen über eine bilaterale Investitionsvereinbarung beschleunigt geführt werden. Xi Jinping bekräftigte zugleich die Position seines Landes in der Taiwan- und in der Tibet-Frage sowie zur Luftüberwachungszone.

 

Quelle: CRI

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