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Blaubuch prognostiziert 7,5-prozentiges Wachstum für 2014
2013/12/11

Die chinesische Akademie der Sozialwissenschaften hat für das kommende Jahr ein gemäßigtes Wachstum der chinesischen Wirtschaft prognostiziert. Danach soll das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im nächsten Jahr bei 7,5 Prozent liegen.

Wie aus dem „Blaubuch" weiter hervorgeht, sollen 2014 in China die Steuern und Abgaben strukturell gesenkt und der Wechselkurs der Landeswährung Renminbi (RMB) stabil gehalten werden.

Wie Gao Peiyong von der chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften erläuterte, hat der sekundäre Wirtschaftssektor in China nach mehr als 30-jähriger Entwicklung bereits eine Phase der Sättigung erreicht. Damit richteten sich Ressourcen und Nachfrage der Bevölkerung zunehmend auf den tertiären Sektor mit Dienstleistungen an der Spitze. Allerdings sei die Effizienz im Dienstleistungssektor viel niedriger als in den Fabrikationsbranchen in der Volksrepublik. Deshalb habe die Verlagerung auch die gesamtwirtschaftliche Effizienz sinken lassen, was zu einem Rückgang des ökonomischen Wachstums geführt habe. Gao betonte aber zugleich, die von der KP Chinas auf ihrer 3. Plenarsitzung abgesteckten Wirtschaftsreformen würden der wirtschaftlichen Entwicklung in China neue Impulse geben. Dadurch werde die Senkung des Wachstums abgefedert.

„Chinas Wirtschaft ist in eine neue Phase eingetreten. Das bedeutet, dass das hohe wirtschaftliche Wachstum gesenkt werden muss. Mit einem gemäßigten Wachstum wird die Entwicklung vorangetrieben. Gleichzeitig werden Reformen das Wachstum stimulieren. Mit einem sprunghaften Prozess der Reformen könnte die Wachstumssenkung gemildert werden. Dies dient der wirtschaftlichen Entwicklung."

Laut dem Blaubuch ist es auch eine logische Folgeerscheinung, dass die Erhöhung der chinesischen Finanzeinnahmen nach einem zirka 20-jährigen rapiden Wachstum zurückgegangen ist. Dazu bekräftigte Gao Peiyong aber, dass dies die staatlichen Ausgaben für das Leben der Bevölkerung und für soziale Belange nicht beeinträchtigen werde:

„Selbst wenn das Wachstum der Finanzeinnahmen im nächsten Jahr noch niedriger als im laufenden Jahr ist, werden die Ausgaben für das Leben der Bevölkerung und für soziale Leistungen nicht beeinträchtigt, weil eher andere zahlreiche Regierungsinvestitionen zurückgefahren worden sind. Die Ausgaben für soziale Zwecke werden sogar noch weiter erhöht."

Das Blaubuch prognostiziert, dass das Wachstum der Investitionen in China 2014 niedriger sein werde als 2013. Allerdings werde sich der Außenhandel noch schneller entwickeln. Dazu verwies Jin Baisong vom chinesischen Handelsministerium auf eine optimistische Perspektive des Außenhandels der Volksrepublik im nächsten Jahr:

„Im nächsten Jahr wird die weltwirtschaftliche Situation etwas besser sein als im laufenden Jahr. Die USA rechnen mit einem Wachstum von 3 Prozent und die EU mit 0,9 Prozent. Unter diesen Umständen können sie in gewissem Maße die Weltökonomie fördern. Unser Außenhandel wird eine optimistische Perspektive haben."

Jin Baisong fügte hinzu, mit dem kontinuierlichen Wachstum des Außenhandels würden die mittel- und westchinesische Provinzen zu neuen Wachstumsquellen werden. Zudem sei geplant, den Außenhandel in verschiedenen Regionen ausgewogener zu gestalten.

Quelle: CRI

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