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Regierungssprecher Seibert äußert sich zum Besuch des japanischen Premierministers Shinzo Abe im Yasukuni-Schrein
2014/01/02

Auf der Regierungspressekonferenz vom 30. Dezember 2013 äußerte sich der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert zum Besuch des japanischen Premierministers Shinzo Abe im Yasukuni-Schrein wie folgt:

Frage: Der japanische Ministerpräsident hat wieder den umstrittenen Yasukuni-Schrein besucht, bei dem es unter anderem auch um Gedenken an Kriegsverbrecher geht, wo also Kriegsverbrecher letztlich verehrt werden. Das ist ja eine umstrittene Geschichte und ist seit Jahren nicht mehr vorgekommen - das letzte Mal, glaube ich, unter Koizumi. Herr Seibert, gerade angesichts der Spannungen in der Region zwischen Japan, China und Korea möchte ich fragen: Haben Sie als Sprecher der Bundesregierung etwas dazu zu sagen? Wie könnte sich das nach Ihrer Einschätzung auf die Region auswirken?

StS Seibert: Ich möchte mich hier nicht zu Fragen der japanischen Innenpolitik äußern. Ich will ganz grundsätzlich sagen - und das gilt für alle Staaten -: Jede Nation muss sich ehrlich darüber Rechenschaft ablegen, welche Rolle sie in den grauenhaften Kriegsereignissen des 20. Jahrhunderts gespielt hat. Auf der Basis dieser ehrlichen Rechenschaft ist es dann auch möglich, mit den ehemaligen Feinden eine Zukunft zu bauen. Das ist eine Überzeugung, die sich Deutschland zu Herzen nimmt und die meines Erachtens für alle Staaten gilt.

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