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Die chinesische Stadt Taicang in Deutschland präsentiert
2009/05/29

In München, der Hauptstadt des deutschen Bundeslands Bayern, hat am Mittwoch der "Taicang-Tag" stattgefunden. Taicang, eine Stadt der chinesischen Provinz Jiangsu, ist durch ihre Strategie "Aufbau einer Kooperationsbasis für chinesische und deutsche Unternehmen" in Deutschland bekannt. Taicang will nun die erste Zone für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland werden, was die Aufmerksamkeit aller Seiten auf sich lenkt.

Die Veranstaltung des Taicang-Tags wurde von der Regierung der Stadt Taicang und der Münchener Industrie- und Handelskammer sowie der Vertretung der deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) in Shanghai gemeinsam organisiert. Rund 100 Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Unternehmen Deutschlands und Chinas nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Stadt Taicang gilt als eine der wirtschaftlich entwickeltesten Städte im Yangtze-Delta in China und gehört zu den ersten 10 stärksten der hundert starken Kreisstädte des Landes. Im November 2008 verliehen das chinesische Handelsministerium und das deutsche Ministerium für Wirtschaft und Technik gemeinsam der Stadt Taicang die Bezeichnung "Kooperationsbase der chinesischen und deutschen Unternehmen", die die erste und einzige derartige Basis in China ist. Seit der Niederlassung der ersten deutschen Unternehmensgruppe Kern-Liebers im Jahr 1993 in Taicang gibt es nun in dieser Stadt schon rund 130 deutsche Unternehmen. Taicang ist ein Ort Chinas geworden, wo deutsche Firmen konzentriert errichtet worden sind. Meldungen zufolge haben die Gesamtinvestitionen der deutschen Unternehmen in Taicang über eine Milliarden US-Doller erreicht. Und der Jahresproduktionswert beläuft sich auf 10 Milliarden Yuan.

Weiteren Informationen zufolge wollte Taicang in Zukunft noch mehr moderne deutsche Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen in Bereichen Finanz, Beratung und Design einführen. Es wird sich dafür einsetzen, dass bis 2011 die Zahl der deutschen Unternehmen hier in Taicang auf 200 steigen und der gesamte Produktionswert und das Volumen der bilateralen Handelskooperation jeweils 20 Milliarden US-Dollar betragen könnten. Zudem will die Stadt Taicang das duale Bildungssystem weiter vervollkommnen. Jedes Jahr würden 200 ausgezeichnete Techniker nach Deutschland zur Ausbildung geschickt. Außerdem ist Taicang dabei, einen Club für deutsche Unternehmen mit einer bebauten Fläche von 40.000 Quadratmetern aufzubauen. Ein zwei Quadratkilometer großes Wohnviertel mit vielfältigen Funktionen, wie etwa Wohnen, Unterhaltung, Handelsgeschäft und medizinische Behandlung und Gesundheitspflege, sei auch geplant worden.

Vertreter der bayerischen Wirtschafts- und Geschäftskreise meinten, die Strategie Taicangs, "eine Kooperationsbasis für deutsche und chinesische Unternehmen" aufzubauen, sei wirklich ein Win-Win-Programm.

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