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China: Verbesserung des Verhältnisses mit Dalai Lama innere Angelegenheit
2010/02/02
Beijing

Das Verhältnis mit dem Dalai Lama zu verbessern sei eine innere Angelegenheit Chinas, in die sich das Ausland nicht einmischen sollte. Dies hat der stellvertretende Leiter der Abteilung für Einheitsfront beim ZK der Kommunistischen Partei Chinas, Zhu Weiqun, am Dientag in Beijing gesagt. Sollte der Dalai Lama auf die Forderung nach einer Unabhängigkeit Tibets verzichten, so werde die chinesische Regierung weiter mit ihm verhandeln, so Zhu Weiqun auf einer Pressekonferenz über die Gespräche zwischen dem Vertreter des Dalai Lama, Lodi Gyari, und der chinesischen Regierung.

Die letzte Verhandlungsrunde fand zuvor im November 2008 statt. Der Abstand der Gespräche war der bisher größte seit der Wiederaufnahme der Verhandlungen im Jahr 2002. Grund dafür war die Äußerung des Dalai Lama, künftig nicht mehr mit Vertretern der chinesischen Zentralregierung sprechen zu wollen. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen zeigt somit die unveränderte Bereitschaft der chinesischen Regierung, dieses Thema aufrichtig und stetig zu behandeln.

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