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Wen Jiabaos Asien-Reise ein voller Erfolg
2010/06/04

Vom 28. Mai bis 3. Juni hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao Südkorea, Japan, die Mongolei und Myanmar besucht und am 3. Gipfel zwischen China, Japan, und Südkorea teilgenommen. Während der Asien-Reise wurden mit den vier Staaten zirka 30 Kooperationsdokumente unterzeichnet – ein großer Erfolg. Chinas Außenminister Yang Jiechi hat Wen Jiabao begleitet. Er meinte, durch diese Dienstreise sei die Zuversicht Chinas für Frieden, Freundschaft und Kooperation zum Ausdruck gebracht worden.

Wichtiges Ziel der Asien-Reise von Wen Jiabao war, das gegenseitige Vertrauen zu vertiefen. Dazu erklärte Yang Jiechi, Chinas Entwicklung sei für Frieden und Prosperität in der Region sowie in der Welt von äußerst großer Bedeutung. Alle vier Staaten räumten einer Entwicklung der Beziehungen zu China Priorität ein. Sie wollen mit China Kontakte auf höchster Ebene pflegen und Absprachen in wichtigen Fragen verstärken.

Während des Besuches hat Wen Jiabao mit Südkoreas und Japans Spitzenpolitikern die Situation auf der koreanischen Halbinsel tiefgehend erörtert. Zum Cheonan-Fall betonte Wen, als ein verantwortungsbewußtes Land plädiere China immer für die Gerechtigkeit und bleibe bei dieser Frage neutral.

Yang Jiechi fuhr fort, die Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit zwischen China und den vier Ländern sei durch die Asien-Reise tatkräftig gefördert worden. Dabei habe Wen Jiabao wichtige Fäden gezogen und konkrete Vorschläge unterbreitet, die ein positives Echo gefunden hätten.

Auf dem 3. China-Japan-Südkorea-Gipfel hat Wen Jiabao die Initiative zur Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern vorgelegt. Sie ist von Südkoreas und Japans Spitzenpolitikern gewürdigt worden. Es wurden mehrere Dokumente veröffentlicht, darunter die „Perspektive über die Kooperation zwischen China, Japan und Südkorea 2020". Demnach werden die drei Länder in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz, Kulturaustausch sowie in internationalen und regionalen Angelegenheiten verstärkt zusammenarbeiten. Auf diesem Gipfel habe man die Weichen für die Beziehungen in den kommenden zehn Jahren gelegt, betonte Yang. Mit einer verstärkten Kooperation zwischen den drei Staaten werde der Integrationsprozess in Ostasien aktiv gefördert.

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