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Stellungnahme zu „Deutschland durch Spionage zunehmend bedroht" von pca in der F.A.Z. vom 22. Juni
2010/06/23

Am 22. Juni 2010 veröffentlichte F.A.Z. in der Titelseite den Artikel „Deutschland durch Spionage zunehmend bedroht" mit einem Foto vom Gebäude der chinesischen Botschaft in Berlin. Am gleichen Tag schrieb Botschaftsrätin für Presse, Frau Sun Ruiying, einen Brief an Herausgeber von F.A.Z., stellte ihre Stellungnahme zum obengenannten Artikel und bittet F.A.Z., sie möglichst bald zu veröffentlichen. Um die Leser umfassend zu informieren, veröffentlichen wir die Stellungnahme wie im folgenden.

Stellungnahme

Zu „Deutschland durch Spionage zunehmend bedroht" von pca in der F.A.Z. vom 22. Juni: Der China-relevante Inhalt hat mich schockiert. In dem Artikel werden die Angehörigen von Botschaft und Generalkonsulaten Chinas, die chinesischen Journalisten, Austauschprofessoren, Stipendiaten und Praktikanten in Deutschland grundlos attakiert, und die chinesische Botschaft, mit einem Foto angespielt, diffamiert. Man versucht mit diesem Artikel, der deutschen Öffentlichkeit ein Scheinbild zu übermitteln, dass verschiedenartige Chinesen in Deutschland die sogenannten „Spionageaktivitäten" auf unterschiedlichen Gebieten ausüben. Das entspricht nicht den Tatsachen, hat auch die in Deutschland studierenden und arbeitenden Chinesen schwer verletzt, was unvermeidlich das gegenseitige Vertrauen und die Freundschaft zwischen den chinesischen und deutschen Völkern beschädigt hat. Im Namen der Botschaft der VR China und aller Chinesen in Deutschland drücke ich starke Unzufriedenheit und entschlossene Verurteilung über diese China-relevanten Äußerungen in Ihrer Zeitung aus.

Die Chinesen in Deutschland, als Angehörige diplomatischer und konsularischer Vertrettungen, oder als Korrespondenten, Austauschprofessoren und Studenten, halten stetz strikt an entsprechende Völkerrechte und deutsche Gesetze. Sie setzen sich aktiv für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit gegenseitigen Nutzens zwischen China und Deutschland ein. Von ihren Bemühungen und ihrer fleißigen Arbeit ist die gute Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen auf allen Gebieten zweifelsohne nicht zu trennen. Die grundlosen Vorwürfe in Ihrer Zeitung haben nicht nur sie verletzt, sondern auch den grundlegenden Interessen Deutschlands bzw. der Vertrauenswürdigkeit Ihrer Zeitung sowohl beim chinesischen als auch beim deutschen Volk geschadet. Ich hoffe aufrichtig, dass Ihre Zeitung Denkweise des Kalten Krieges und Vorurteile beseitigen, den Fehler dieses Artikels erkennen, die Tatsache respektieren und durch Taten das gegenseitige Verständnis beider Völker und die Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern fördern könnte.

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