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Hamburg-Gipfel des chinesisch-europäischen Forums eröffnet
2012/11/29

Am Mittwoch ist die 5. Sitzung des Hamburg-Gipfels des chinesisch-europäischen Forums eröffnet worden. Im Mittelpunkt stehen die Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen China und Europa sowie deren Einflüsse auf die globale Ökonomie.

Der Hamburg-Gipfel ist ein hochrangiges Portal für den wirtschaftlichen Austausch zwischen beiden Seiten. Auf der dreitägigen Veranstaltung werden mehr als 400 politische und wirtschaftliche Vertreter aus 17 Staaten und Regionen mehrere Themen erörtern. Dazu gehören u.a. die Rolle von China und Europa in der Weltwirtschaft, die bilateralen Handelsbeziehungen, Rohstoffssicherheit, RMB-Wechselkurs, grüne Städte sowie der strategische bilaterale Dialog in einer multipolarisierten Welt.

Der chinesische Minister für Wissenschaft und Technologie, Wan Gang, hat in einer Rede mit dem Titel „Gemeinsam eine schönere Zukunft für China und Europa schaffen" die Leistungen der bilateralen Kooperation gewürdigt.

„Die chinesisch-europäischen Beziehungen gehören bereits zu den wichtigsten Partnerschaften weltweit. Sie haben einen immer größeren globalen Einfluss. Bis jetzt sind bereits kontinuierlich 15 bilaterale Gipfel abgehalten und mehr als 60 Dialog- und Konsultationsmechanismen etabliert worden. Der Personal- und Kulturaustausch ist enger geworden, und die Zusammenarbeit in verschiedenen Aspekten hat enorme Erfolge aufgewiesen."

Die Handelskooperation gilt als der vitalste, effektivste Bestandteil der chinesisch-europäischen Beziehungen. Beide Seiten haben davon tatsächlich profitiert. Aufgrund der internationalen Finanzkrise und der europäischen Schuldenkrise ist die Abhängigkeit der Ökonomie beider Seiten stärker geworden. Diese gute bilaterale Zusammenarbeit hat der in Rezession geratenen Weltökonomie Hoffnung und Impulse gebracht.

Wan Gang erklärte noch, auf dem gerade zu Ende gegangenen 18. Parteitag der KP Chinas sei die künftige Entwicklung des Staats umfassend geplant worden. Große Ziele für einen umfassenden Aufbau der Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand bis 2020 seien verankert. In diesem Sinne lege China großen Wert auf die koordinierte ökonomische, politische, kulturelle, soziale und ökologische Zivilisation. Der Modernisierungsaufbau werde tatkräftig vorangetrieben. Chinas kontinuierliche und beschleunigte Industrialisierung, Informationalisierung, Urbanisierung und landwirtschaftliche Modernisierung würden für die künftige Zusammenarbeit und Entwicklung einen größeren Raum bieten. Beijing werde die Reform und Öffnung stetig vertiefen und mit allen Ländern gemeinsam Chancen und Erfolge für Prosperität und Fortschritte teilen. Ferner brachte Wan Gang die Hoffnung zum Ausdruck, dass beide Seiten die gegenseitig nutzbringende Zusammenarbeit in Handel, Wissenschaft und Technologie ständig ankurbeln könnten.

Das 2004 ins Leben gerufene chinesisch-europäische Forum findet alle zwei Jahre statt.

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