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Chinas Zentralregierung will an nationaler Politik festhalten
2009/07/17

Die Ereignisse vom 5. Juli in Urumqi seien weder ein nationales noch religiöses Problem. Die Ausschreitungen seien von ausländischen, feindlichen Kräften organisierte Gewalttaten. Dies sagte Ismail Tiliwaldi, der Vizevorsitzende des Ständigen Ausschusses des Chinesischen Nationalen Volkskongresses am Mittwoch vor in- und ausländischen Journalisten. Er betonte, die chinesische Zentralregierung werde an ihrer nationalen Politik weiter festhalten.

Ismail Tiliwaldi hat vorher mehr als 40 Jahren im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang gelebt. Er wurde in Xinjiang geboren, absolvierte die Xinjiang-Universität und arbeitete als Vorsitzender der Regierung des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang. Er hat die Begünstigungen der Zentralregierung für Xinjiang und den Aufbau des effektiven Systems der nationalen regionalen Autonomie selbst miterlebt. Deshalb sei sich Ismail Tiliwaldi sicher, dass die Zentralregierung die nationale Politik nicht verändern werde.

"Die Sondermaßnahmen und die Subventionen der chinesischen Zentralregierung für nationale Minderheiten des Landes sind konsequent. Dies lässt sich nicht nur in der Entwicklung Westchinas, sondern auch im Respekt vor dem Glauben und dem Kulturerbe der nationalen Minderheiten ablesen. Man muss sich keine Gedanken machen, dass die Zentralregierung wegen der Unruhen vom 5. Juli die bereits festgelegte Politik verändern wird. Die Zentralregierung hat eine gute Strategie festgelegt, und zwar, durch gemeinsame Bemühungen einen allgemeinen Wohlstand anzustreben. Ohne den Wohlstand in den von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten kann man nicht vom Wohlstand in ganz China sprechen."

Xinjiang verfügt über ein großes Entwicklungspotential. Derzeit sind die in Xinjiang lebenden Nationalitäten von 13 auf 47 gestiegen. Dabei würden über 24 Millionen Menschen in der Region leben, sagte Ismail Tiliwaldi.

"Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen in der Entwicklung Xinjiangs sind auf die gemeinsamen Bemühungen der Menschen aller Nationalitäten zurückzuführen. Dazu zählen die Uiguren, die Han-Chinesen, die Kasachen, die Hui-Chinesen und die Kirgiesen. Solche Erfolge müssen geschätzt werden. Jeder Versuch, die nationale Solidarität, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Stabilität zu sabotieren, findet bei der Bevölkerung keinen Anklang und ist zum Scheitern verurteilt."

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