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Chinas neuer Botschafter überreichte dem deutschen Bundespräsidenten sein Beglaubigungsschreiben
2009/09/04

 

Am 3. September 2009 überreichte Herr Wu Hongbo, der neue außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland dem deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler das Beglaubigungsschreiben und richtete Herrn Bundespräsidenten in einem Gespräch die herzlichen Grüße von Chinas Staatspräsidenten Hu Jintao aus. Er schätzte die bilateralen Beziehungen zwischen China und Deutschland positiv ein. Dank der Bemühungen der Regierungschefs beider Länder hätten sich die bilateralen Beziehungen seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Länder im Jahre 1972 rasch entwickelt. Es herrsche regelmäßige hochrangige Besuche und Gegenbesuche. Mit dem "Heißen Draht" tauschten die Regierungschefs häufig ihre Meinungen über wichtige internationale Fragen aus. Das chinesisch-deutsche Handelsvolumen im letzten Jahr betrug 115 Milliarden US-Dollar, was dem Handelsvolumen Chinas mit Großbritannien, Frankreich und Italien zusammengerechnet entspreche. Das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen beiden Völkern werde gefördert. Chinas neuer Botschafter in Deutschland zu sein, sei ihm nicht nur eine große Ehre, bedeute ihm auch große Verantwortung. In seiner Amtszeit werde er sich vor allem für die folgenden vier Bereiche einsetzen: Erstens das gegenseitige politische Vertrauen weiter zu fördern, was die Basis der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern darstelle; zweitens die Kooperation in Wirtschaft und Handel gegenseitigen Nutzens und gemeinsamen Gewinns zu verstärken sowie die Finanzkrise gemeisam zu bewältigen; drittens zivilen Austausch zu intensivieren, das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen beiden Völkern zu fördern; viertens die Zusammenarbeit beider Länder in den internationalen Angelegenheiten zu verstärken, um den globalen Herausforderungen entgegenzuwirken.

 

Herr Bundespräsident Köhler hieß Herrn Botschafter Wu in Deutschland herzlich willkommen. Von den mehrmaligen Zusammentreffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao sowie mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao tief beeindruckt, wünschte er sich, bei Gelegenheiten eingehende Gespräche mit ihnen fortzusetzen. China sei ein wichtiges Land, die gute wirtschaftliche Entwicklung Chinas sei nicht nur für das chinesische Volk, sondern auch für Deutschland bzw. die Entwicklung der Weltwirtschaft vorteilhaft. Er stimmte mit Herrn Botschafter Wu darin überein, dass beide Länder insbesondere die Zusammenarbeit in den internationalen Angelegenheiten verstärken sollen. Die Makroökonomie und Finanzpolitik sollten angesichts der Finanzkrise und der globalen Herausforderungen koordiniert werden.

Herr Botschafter Wu traf am 20. August in Berlin ein.

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