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Urheberrecht: Musik-Springbrunnen im Expo-Park kosten Gebühren
2010/06/02
 

 

Die Musik-Springbrunnen im Shanghaier Expo-Park bilden nicht nur eine landschaftliche Schönheit, sondern sind angeblich auch "Wahrzeichen" für den Respekt des geistigen Eigentumsrechts: Die Musik für die Springbrunnen im Expo-Park in Shanghai kostet nämlich pro Quadratmeter und Tag 1 Yuan.

Zhu Yanzheng, Vertreter der Music Copyright Society of China (MCSC) im Expo-Park in Shanghai, sagte, dass die Shanghaier Expo für die Musik-Rechteinhaber so günstige Bedingungen wie noch nie in der Geschichte geschaffen habe. Die Organisatoren haben zum ersten Mal im Expo-Park eine "Grüne Passage" aufgebaut. Früher mussten die Inhaber von Urheberrechten selbst dafür sorgen, im Park ihre Rechte zu schützen. Auf der Expo in Shanghai gilt die MCSC als Vertreter für alle Urheberrechtinhaber von registrierten Kompositionen weltweit. Die Gebühren werden schließlich durch Institutionen für Urheberrecht in allen Ländern aufgeteilt.

Als globale öffentliche Veranstaltung findet die Shanghaier Expo im Bereich Urheberrechtsschutz weltweit Beachtung. Der Bezahlungsstandard für die verwendeten Musikstücke wird nicht nur detailliert beschrieben, sondern auch merkwürdig.

Nimmt man die Musik-Springbrunnen als Beispiel, bezahlt die Shanghaier Expo pro Quadratmeter täglich 1 Yuan für Kompositionen, die zu bestimmten Tagen verwendet werden. Langfristig genutzte Kompositionen kosten pro 50 Quadratmeter täglich 400 Yuan. Für die Läden im Park kostet es viel weniger, und zwar je pro Quadratmeter halbjährlich nur 1,2 Yuan, umgerechnet je pro Quadratmeter täglich 0,007 Yuan. Wie viele Kompositionen man spielt, ist egal.

Die höchsten Preisen sollten bei kulturellen Aufführungen bezahlt werden. Es kostet je nach den Bühnen unterschiedlich. Eine Aufführung im Expo Cultural Center mit 1,5 Millionen Menschen in der Halle kostet am meisten, nämlich etwa 12.000 Yuan.

Zhu Yan Zheng sagte, wenn eine Institution früher schon für die gespielte Musik Gebühren bezahlt hätte, bräuchte sie im Expo-Park nichts mehr zu bezahlen. Dies gelte hauptsächlich für die Restaurants von Fastfood-Ketten.

Quelle: german.china.org.cn

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