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„Jahr der chinesischen Kultur" in Rom eröffnet
2010/10/08

In diesem Jahr wird der 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Italien gefeiert. Dazu werden im Rahmen des „Jahres der chinesischen Kultur" in ganz Italien bunte Veranstaltungen abgehalten. Am Donnerstag hat quasi als Vorreiter das Chinesische Philharmonieorchester in Rom ein ausgezeichnetes Konzert geben. Damit wurde gleichzeitig das „Jahr der chinesischen Kultur" in Italien offiziell eröffnet. Das Konzert verfolgten auch der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und sein italienischer Amtskollege Silvio Berlusconi.

„Die Peking-Oper wird auf der gleichen Bühne wie die normale Oper aufgeführt. Dadurch können die Italiener mehr über die lange Geschichte der chinesischen Kultur kennen lernen. Was die Peking-Oper und die klassische Oper betrifft, sind beide Länder ausgezeichnete Kunstschöpfer."

Yu Long, Chefdirigent des Chinesischen Philharmonieorchesters, ergänzte, die Aufführung einer Peking-Oper und einer klassischen Oper auf der gleichen Bühne diene dem stärkeren Austausch von östlicher und westlicher Kultur.

Vor der Aufführung betonte der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao, das „Jahr der chinesischen Kultur" sei ein weiteres großes Ereignis in den chinesisch-italienischen Beziehungen. Freundschaft und Verständnis zwischen beiden Völkern würden dadurch vertieft, und der Austausch sowie die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten in allen Bereichen tatkräftig vorangetrieben.

Das von Violinist Lü Siqing vorgetragene Violinkonzert „Schmetterlingsliebespaar" faszinierte das Publikum besonders.

Dazu der Musiker:

„Ich bewundere die italienische Kultur. Durch das „Jahr der chinesischen Kultur" können beide Völker noch besser die Kultur und Kunst der anderen Seite verstehen. Die freundschaftlichen Kontakte zwischen beiden Völkern können vertieft werden. Das Konzert ist somit erfolgreich gewesen."

Zum Schluss trugen jeweils zwei Jugendchöre aus China und Italien zwei klassische Musikstücke vor. Federico He, ein 19-jähriger Student, sagte:

„Das ist eine ausgezeichnete, wichtige Aufführung. Für beide Staaten sind der Austausch sehr wichtig."

Der Vorsitzende des italienischen Komitees zur Organisation des „Jahres der chinesischen Kultur" und ehemalige Kulturminister, Giuliano Urbani, sagte, durch diese Kulturveranstaltungen könnten noch mehr Italiener China besser verstehen.

„Die chinesische Kultur, die Geschichte und die Gedankenmodelle unterscheiden sich sehr von denen in Italien. China liegt auch weit entfernt von Italien. Soweit ich weiß, wird es in diesem Jahr mehrere Kulturveranstaltungen geben, dazu werden wir mit der chinesischen Seite kooperieren, und fast jeden Monat werden verschiedene Kulturaktivitäten geboten."

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