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Li Keqiang: Chinas Wirtschaft droht keine „harte Landung"
2014/10/14

Chinas Wirtschaft droht keine „harte Landung". Dies erklärte Premier Li Keqiang am Samstag auf dem 6. Hamburger Gipfel des Chinesisch-Europäischen Forums. Trotz eines Abwärtssogs sei die chinesische Wirtschaft seit Jahresbeginn insgesamt stabil verlaufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien mehr Arbeitsplätze in städtischen Gebieten geschaffen worden. Das Wachstum weise insgesamt eine höhere Qualität auf. Auch beim Umweltschutz seien positive Ergebnisse erzielt worden, so Li weiter. Er führte die Leistung auf Reformen und Innovation zurück.

Ferner drückte der chinesische Ministerpräsident seine Hoffnung aus, gegenseitige Investitionen und innovative Zusammenarbeit zwischen China und Europa zu fördern.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, erklärte sich in seiner Rede bereit, umgehend ein Investitionsabkommen mit China abzuchließen.

Der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier verwies auf den gemeinsamen Aktionsplan für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit, der während des Deutschland-Besuchs von Li Keqiang unterzeichnet wurde. Dieser werde die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder erleichtern und solle in die Tat umgesetzt werden, so Steinmeier.

Mehr als 600 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Handel in China und Europa nahmen am Hamburger Gipfel des Chinesisch-Europäischen Forums teil.

Am Rande des Gipfels war Li Keqiang auch mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz und dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel zu Gesprächen zusammengekommen.

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