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Botschafter Shi Mingde begrüßte den 18. Geleitschutzverband der chinesischen Marine bei seinem Besuch in Deutschland
2015/02/11
 

Am 19. Januar 2015 beherrschte ein buntes Flaggenheer den Hamburger Hafen. Drängende Menschenmassen trafen auf herausgeputzte und neue Stege, Häuser und Schiffe und Festtagsstimmung breitete sich aus. Wie vorgesehen lief der 18.Geleitschutzverband der chinesischen Marine nach Beendigung seines Geleitschutzeinsatzes am Golf vonAden und im Seegebiet vor Somalia im Hamburger Hafen ein und begann seinenfünftägigen Freundschaftsbesuch in Deutschland. Mehr als 700 Gäste, darunter Botschafter Shi Mingde, Generalkonsul Yang Huiqun, derKommandeur des Landeskommandos Hamburg, Herr Kapitän zur See Setzer undder Hafenkapitänder Hamburg Port Authority (HPA), Herr Pollmann,nahmen an der Begrüßungszeremonie teil. Auch weitere Diplomaten der chinesischen Botschaft, in Deutschland lebende Chinesen, Vertreter chinesischer Unternehmen und Einrichtungen sowie eine Abordnung von chinesischen Studierenden in Deutschland feierten die Ankunft der Schiffe.

                       

Pünktlich um 13 Uhr kam der Geleitschutzverband im Hamburger Hafen an. Soldaten und Offizielle standen da auf den Schiffen in Reih‘ und Glied, fast schon in heldenhafter Pose, kraftvollund konzentriert, ein Abbild der stattlichen Erscheinung der Marine der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Die Zuschauer am Ufer applaudierten vor Begeisterung, schwenkten die chinesischen und deutschen Fahnen und riefen laut Begrüßungsparolen oder erwiderten den Salut, um die weitgereisten Gäste herzlich willkommenzuheißen. Ein deutsches Marinemusikkorps ließ dazu die chinesische und die deutsche Nationalhymne erklingen. Danach ludder Kommandeur des Flottenverbands, Herr Konteradmiral Zhang Chuanshu, Botschafter Shi und andere Gäste zum Aufstieg auf das Amphibientransportschiff „Changbaishan“ und Abschreiten der Ehrenkompanie ein. Botschafter Shi, diechinesische Marineführung des Verbandes sowie die Vertreter der deutschen Bundeswehrfanden in herzlicher Atmosphäre ins Gespräch miteinander und besichtigten die Kriegsschiffe des Geleitschutzverbandes. Botschafter Shi wurde dabei über relevante Informationen zur Situation unterrichtet. Er nahm sich Zeit und hatte immer auch ein Ohr und ein wertschätzendes Wort für Offizielle und Matrosen an Bord der Schiffe.

                       

Der Besuch des Geleitschutzverbandes in Hamburg hat in Deutschland eine große Resonanz erfahren. Mehr als 20 Medien, wie die DPA, das ZDF, die ARD, der NDR und viele chinesische Medien, wie CCTV, die Xinhua Nachrichtenagentur oder diePeoples`Daily haben an der Pressekonferenz des Geleitschutzverbandes teilgenommen und über deren Aktivitäten Interviews geführt und Bericht erstattet.Viele Überseechinesen und chinesische Studenten, die in Deutschland wohnen, scheuten nicht den manchmal mehrere hundert Kilometer langen Weg, um einen Blick auf die stattliche chinesische Marine zu erhaschen. Einer nach dem anderen erklärte, dass obwohl sie nun weit weg von der Heimat lebten, sie sich weiterhin eng verbunden sehen mit ihrem Heimatland. Sie seien sehr stolz und glücklich, dass ihr Land mehr und mehr erstarke, sowohl was militärische, wie auch was die vielen anderen Bereiche belange. Sie selbst fühlten sich dazu berufen, auch ihren Beitrag für die Entwicklung Chinas zu leisten.

                       

Der 18. Geleitschutzverand der chinesischen Marine besteht aus drei Kriegschifffen, einem Amphibientransportschiff mit dem Namen „Changbaishan“, der Korvette „Yuncheng“ und dem Trossschiff „Chaohu“. Der Geleitschutzverband hat am Golf von Aden und in den Gewässern vor Somalia den Geleitschutz von 48 Schiffskonvois mit insgesamt 135 Schiffen aus aller Welt sichergestellt, achtmal wurden dabei Sondergeleitschutzaufgaben angefordert.

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