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Man sollte nicht unter dem Vorwand von Freiheit und Offenheit andere beleidigen
Erkärung des Sprechers zur sogenannten "Entschuldigung" seitens der Firma Spreadshirt
2017/03/12
 

Die deutsche Firma Spreadshirt hat vor kurzem eine Stellungnahme veröffentlicht, mit der sie ihren Online-Verkauf von für China beleidigenden T-Shirts rechtfertigt. Die Firma behauptete, sie  verstehe sich als offene Plattform, auf der Ideenvielfalt bieten zu sein, außerdem äußerte sie eine sogenannte "Entschuldigung".

 

Diese Stellungnahme stellt keine wirkliche Entschuldigung dar, sondern ist ein Versuch, die Duldung von Beleidigungen und Diskriminierungen durch die Firma zu rechtfertigen. Die Plattform darf offen sein, Ideen dürfen vielfältig sein, doch Offenheit und Ideenvielfalt dürfen nicht zur Beleidigung anderer führen.

 

Es gibt keine absolute Meinungsfreiheit. Auch in Deutschland sind der Freiheit klare Grenzen gesetzt.

 

Auf der Seite "Verantwortung" der Homepage dieser Firma heißt es, es dürften keine Inhalte aufgedruckt werden, die eine Diskriminierung oder Beleidigung auf Grund von Ethnie, Geschlecht oder Religion darstellten, auch keine Motive, die durch Verachtung oder Hass die Gefühle anderer Menschen verletzen würden. Freie Meinungsäußerung sei zwar wichtig, doch Inhalte, die die gesetzlichen Bestimmungen oder die ethischen Grundsätze des Unternehmens missachteten, würden nicht aufgedruckt.

 

Die oben erwähnte Stellungnahme der Firma, mit der sie ihr für China beleidigendes Handeln rechtfertigt, steht also in klarem Widerspruch zu den von der Firma selbst übernommenen Verantwortlichkeiten. Die chinesische Seite verlangt hiermit erneut, dass die Firma alle für China beleidigenden Artikel aus dem Angebot entfernt und sich gegenüber der chinesischen Seite aufrichtig entschuldigt.

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