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Offene, transparente und korrekte Zahlen sind starke Waffen gegen Epidemie
2020/03/13

Die BILD-Zeitung hat am 13. März und einen Tag zuvor online einen Kommentar veröffentlicht, der versucht, Chinas Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zu diffamieren. Dieser Artikel ist voller heuchlerischen Lügen und reinen Verleumdung. Wir bringen diesbezüglich unsere höchste Unzufriedenheit und unseren entschiedenen Protest zum Ausdruck.

Die chinesische Regierung legt stets großen Wert auf die Bekämpfung der Epidemie. Wir haben schnellstmöglich umfassendste, strengste und gründlichste Maßnahmen ergriffen. In Hinsicht auf Schnelligkeit, Härte sowie Umfang suchen diese Maßnahmen weltweit ihresgleichen. Dank harter Anstrengungen haben wir bei der Prävention und Kontrolle bereits erfreuliche Ergebnisse erzielt.

Die chinesische Regierung informiert stets in offener, transparenter und verantwortungsbewusster Weise sowohl die chinesische als auch die internationale Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung der Covid-19-Epidemie. Wir sind uns völlig bewusst, dass offene, transparente und korrekte Zahlen starke Waffen gegen Epidemie sind, von denen wir unbedingt Gebrauch machen müssen.

Das neuartige Coronavirus ist neu. Daher ist ein Prozess der Erkennung und Identifizierung nötig. Im Fall einer Epidemie muss die Regierung verantwortungsvoll die Sachlage wissenschaftlich abwägen, erst dann kann eine Entscheidung getroffen werden. Der Mangel an Erkenntnissen über das Virus in der Frühphase lässt sich jedenfalls nicht schlussfolgern, dass die Epidemie unterschätzt oder gar untransparent behandelt wurde. Zugleich werden wir selbstverständlich Erfahrungen gewissenhaft zusammenfassen und Lektionen ziehen, um die vorhandenen Unzulänglichkeiten zu beseitigen und das öffentliche Gesundheitswesen stetig zu verbessern.

Chinas Bemühungen und Maßnahmen haben eine Ausbreitung der Epidemie auf andere Länder wirksam verlangsamt. Während die Epidemie zuhause hart bekämpft wird, hat China bereits Expertengruppen bzw. materielle Unterstützungen in Tonnen nach u.a. Italian gesendet. WHO-Generaldirektor Dr. Tedros wies darauf hin, dass China tatsächlich einen neuen Maßstab für die Bekämpfung der Epidemie gesetzt hat. Die breite internationale Gesellschaft und eine Reihe von Wissenschaftlern und Experten darunter auch renommierte deutsche Virologen, haben klar und eindeutig Chinas Bemühungen und Beitrag anerkannt und gewürdigt. Dies sind viel aussagekräftiger als leeres Gerede oder gar Schimpfe.

Die ersten Infektionsfälle traten zwar in China auf, dies bedeutet aber längst nicht, dass China als Virusherd bezeichnet werden soll. Wissenschaftlich fundierte Forschungen sind unabdingbar für die weltweite Virusbekämpfung. Jeglicher voreilige Vorwurf, der nur auf Gerüchten und Spekulationen basierend ist, entbehrt sowohl faktischer Grundlage als auch Gewissen.

Viren kennen keine Grenzen. Gerade in diesem schwierigen Moment brauchen wir Wissenschaft, statt Leichtgläubigkeit, Solidarität statt Stigmatisierung, Wahrheit statt Lügenmeldungen.

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