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Chinesisches Institut prognostiziert China 8,4 Prozent Wirtschaftswachstum
2013/01/29

Ein chinesisches Forschungsinstitut unter der Wissenschaftsakademie behauptet, Chinas Wirtschaft werde um 8,4 Prozent in diesem Jahr wachsen, im Vergleich zur 7,8-prozentigen Wachstumsrate des Jahres 2012.

China, die nach Zahlen weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, werde eine leichte Erholung im Jahr 2013 erleben, inmitten schleppender Auslandsnachfrage, stand in einem Bericht, der am Samstag durch das Zentrum für Prophezeiungswissenschaft unter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde.

Chen Xikang, stellvertretender Direktor des Akademieausschusses des Zentrums, sagte, dass Schwierigkeiten noch eine große Rolle beim Erholungsprozess haben, da Investitionen und Exporte einen zu großen Anteil an der wirtschaftlichen Struktur Chinas ausmachen und der Binnenkonsum schwach bleibe.

Chinas Regelungen ​​beim Erwerb von Wohneigentum und die wirtschaftliche Umstrukturierung werden auch Auswirkungen auf das Wachstum haben, fügte er hinzu.

Auf Quartalsbasis werde die Wachstumsrate voraussichtlich im ersten und zweiten Quartal 2013 zulegen, sich in der Mitte des Jahres allmählich zurückziehen, und im vierten Quartal wieder aufwärts gehen, so der Bericht.

Das Staatliche Statistikamt verzeichnete 7,8 Prozent Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr, das erste Mal seit 1999, dass das jährliche Wachstum unter acht Prozent fiel, nach am 18. Januar veröffentlichten Zahlen.

"Die Wachstumsrate verlangsamte im vergangenen Jahr, war aber immer noch auf einem normalen Niveau, was das grundlegende Entwicklungsmuster der chinesischen Wirtschaft mittel- bis langfristig nicht ändern wird", sagte Zhu Baoliang, ein Forscher mit dem State Information Center, ein Think-Tank der Zentralregierung.

Aufgesplittert werde die Wertschöpfung der primären, sekundären und tertiären Industrie um je 4,7 Prozent, 8,9 Prozent und 8,8 Prozent wachsen, so der neue Bericht.

Konsum und Investitionen werden je 4,5 Prozent und 4,2 Prozent zum Wirtschaftswachstums im Jahr 2013 beitragen, hieß es und, dass die kombinierten Ein- und Ausfuhren kombiniert um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Importe um 8,6 Prozent und die Exporte um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen werden.

Chen erwartet, dass der Verbraucherpreisindex (CPI), Chinas Hauptbarometer der Inflation, im Jahr 2013 um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steige, schneller als im letzten Jahr.

Um 2,5 Prozent stieg der VPI gegenüber dem Vorjahr im Dezember 2012, nach 2,0 Prozent im November und 1,7 Prozent im Oktober, womit die volle Steigerung 2,6 Prozent im Jahr 2012 betrug, nach Angaben der Nationalstatistiker.

Quelle: german.china.org.cn

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