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Chinas Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke in nördlichen Breiten betriebsbereit
2012/11/27

Die neue Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Harbin und Dalian soll ab dem 1. Dezember betriebsbereit sein. Die Fahrzeit soll sich dadurch von neun auf etwa vier Stunden verkürzen, doch im Winter wird der Zug durch eisige Temperaturen ausgebremst.

Laut dem Ministerium für Eisenbahnwesen wird am 1. Dezember eine Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke zwischen der Stadt Harbin im Nordosten Chinas und der Hafenstadt Dalian in Betrieb genommen.

Mit einer Geschwindigkeit von 350 km pro Stunde und einer Gesamtstrecke von 921 Kilometern ist die Verbindung die weltweit erste lange Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie, die durch Regionen in höheren geografischen Breiten verläuft, in denen im Winter extrem niedrige Temperaturen herrschen, erklärte das Ministerium.

Es wird erwartet, dass sich die Fahrzeit dank der neuen Strecke von neun auf etwa vier Stunden verkürzen wird.

Die Eisenbahnlinie verläuft durch die drei nordöstlichen Provinzen des Landes – Heilongjiang, Jilin und Liaoning. Entlang der Route wird es 23 Haltestellen geben, darunter auch einen Stopp in der berühmten Industriestadt Shenyang, teilte das Ministerium mit.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Klimas hat die Bahnbehörde beschlossen, zwei unterschiedliche Fahrpläne einzurichten. Die Geschwindigkeit des Zuges wird sich in der Wintersaison (1. Dezember bis 31. März) auf 200 km pro Stunde belaufen und in der Sommersaison (1. April bis 30. November) bis zu 300 km pro Stunde betragen.

Das Ministerium erklärte, dass die Ticketpreise entsprechend der verschiedenen Fahrpläne variieren werden.

Harbin West, der Startbahnhof der Eisenbahnlinie, ist ausgelegt auf eine Kapazität von 7000 Passagieren pro Stunde in Spitzenzeiten.

Quelle: german.china.org.cn

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