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Luftverschmutzung: China verspricht, Autoabgase zu reduzieren
2013/01/17

In den vergangenen Tagen hüllte dichter Smog Teile Chinas fast vollständig ein. Die Feinstaubbelastung erreichte Werte von bis zu 993 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Nun versprach das Umweltministerium, Autoabgase reduzieren zu wollen.

China hat zugesagt, Fahrzeugabgasemissionen deutlich zu reduzieren, nachdem gefährliche Luftverschmutzung wie ein Schleier für mehrere Tage hintereinander über Teilen des Landes lag, teilte die Umweltbehörde am Montag mit.

Wie Tao Detian, Sprecher des Ministeriums für Umweltschutz, erklärte, werde China wirksame Maßnahmen auf den Weg bringen, um die Gesamtmenge an Stickoxiden, die von Kraftfahrzeugen ausgestoßen werden, zu begrenzen und die Kontrolle über die Produktion, Nutzung und Entsorgung von Kraftfahrzeugen zu intensivieren.

Das Ministerium werde weitere Anstrengungen unternehmen, um die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs voranzutreiben und die Nutzung von sauberer Energie zur Reduzierung von Autoabgasen zu fördern, welche der Hauptfaktor für den Smog in den Städten sind, fügte Tao hinzu.

Laut Daten der Autoindustrie des Landes war China in 2012 das vierte Jahr in Folge der weltweit größte Produzent und Markt für Kraftfahrzeuge. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 19,31 Millionen Fahrzeuge verkauft und 19,27 Millionen Fahrzeuge gebaut.

Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere Schadstoffe, die von Kraftfahrzeugen freigesetzt werden, gehören zu den Hauptursachen für Luftverschmutzungsprobleme, wie Smog und saurer Regen, die häufig in chinesischen Städten auftreten.

In den vergangenen Tagen hat dichter Nebel große Teil Ost- und Zentralchinas eingehüllt und zur Sperrung von Autobahnen und Flugverspätungen in mehreren Provinzen geführt.

Beijings Luft war stark verschmutzt. Die Werte für PM2,5, Schwebstaubpartikel, deren Durchmesser weniger als 2,5 Mikrometer beträgt und die auch als Feinstaub bezeichnet werden, lagen am Samstagabend bei bis zu 993 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Feinstaub ist klein genug, um tief in die Lunge einzudringen.

Quelle: german.china.org.cn

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