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Bergsteig-Tipps für Klettertouren in Tibet
2010/02/22
 

Das Bild zeigt einen Sportler, der einen schneebedeckten Berg in Tibet besteigt. [Foto: 51tibettour.com]

Kosten:

Für Anfänger:

Wer sich einem kommerziellen Bergsteigteam anschließt, muss in der Regel insgesamt rund 20,000 Yuan (2928 US-Dollar) in warme Kleidung und technisches Equipment investieren.

Für Veteranen:

Das Besteigen eines Berges mit einer Gipfelhöhe von 6000 bis 7000 Meter schlägt meist mit rund 7000 Yuan (1024 US-Dollar) zu Buch. Plant man 1000 Meter höher zu gehen, kostet der Spaß schnell rund 15.000 Yuan (2196 Dollar). Die Kosten für Berge mit mehr als 8000 Meter variieren: Das Besteigen der drei Gipfel, des Mt. Cho Oyu, des Mt. Xixabangba und des Mt. Qomolangma, kommt auf rund 80000 Yuan (11,713 Dollar), 90.000 Yuan (13.177 Dollar) bzw. 220.000 Yuan (32.210 Dollar) zu stehen.

Wenn ein Anfänger plant, den Mt. Qomolangma zu besteigen, kostet dies sogar 300.000 Yuan (48.316), wenn er zuvor einen 6000er und einen 7000er bestiegen hat. Die meisten lassen sich daher ihre Expedition sponsern. Zu beachten ist, dass die oben erwähnten Kosten kein eigenes Bergsteigdress und keine Transportkosten einschließen.

Rat für Anfänger

Es wird empfohlen, dass Interessierte am Tibet Mountaineering Meeting teilnehmen, das jedes Jahr im Mai oder Oktober abgehalten wird. Das 2001 ins Leben gerufene Treffen wurde seither acht Mal abgehalten. Es ist die Plattform, auf der sich Interessierte austauschen können, um sich nach höheren Gipfeln aufzumachen. Alle Anfänger, die in den letzten Jahren den Mt. Qomolangma bestiegen haben, hatten zuvor an so einem Meeting teilgenommen.

Das Yangbajain Mountaineering Training Base, das höchste seiner Art in China, befindet sich gerade unter dem Mt. Chitzi, der das Hauptziel der kommenden Klettertreffen ist. Die Treffen im Jahre 2009 verlangten 7300 Yuan (1068 Dollar) für eine Besteigung des Mt. Chitzi und 7,600 Yuan (1112 Dollars) für den Mt. Lutzi. Wer das Glück hat bei den Aktivitäten der Tibet Mountaineering Association oder der Holy Mountain Expedition Organization dabei zu sein, muss nur für Essen, Kleidung, Unterkunft und Transport aufkommen, bis er nach Lhasa kommt, was normalerweise weniger als 5000 Yuan (732 Dollar) kostet. Die anderen Kosten werden von den Organisatoren getragen.

Der Mt. Qomolangma

Klettertipps:

Wer bergsteigen will, braucht neben genügend Zeit und Geld auch eine gute Gesundheit. Anfänger sollten sich deshalb schon Monate vor der Tour körperlich vorbereiten, indem sie täglich längere Distanzen rennen und mit Hanteln trainieren. Auf der Tour müssen die Teilnehmer harsche Stellen überwinden und dabei auf ihrem Rücken eine hohe Last tragen. Neben den physikalischen Fähigkeiten braucht es aber auch einen starken Willen. Zudem ist es vorteilhaft, sich mit spezifischen Kursen vorzubereiten: Im Schnee gehen, auf Eisflächen rutschen und jemanden aus Gletscherspalten retten.

Während des Auf- und Abstiegs kommt man leicht ins Schwitzen. Es ist daher wichtig, sich während den Pausen warm zu halten. Da das Wetter in den Bergen schnell umschlagen kann, ist eine warme Daunenjacke sicher keine falsche Option. Zudem sollten alle Tourteilnehmer viel Wasser trinken. Mehr als fünf Liter pro Tag. Dies hilft gegen die Höhenkrankheit, aber auch gegen eine Dehydrierung. Sauerstoff wird dann überlebenswichtig, wenn sich jemand auf mehr als 8000 Meter über Meer aufhält. Es ist daher wichtig, dass er mit dem Sauerstoffversorgungssystem bestens vertraut ist – egal, ob es ein altes aus Russland, oder ein neues aus Großbritannien ist. Er sollte auch in der Lage sein, die Druckanzeige zu lesen. Schließlich sollte ein guter Bergsteiger auch seine Gefühle gut kontrollieren können. Denn sowohl wer zu starke Gefühle hat wie auch wer zu müde ist, wird leicht zu einem Opfer der Höhenkrankheit.

 

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