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Umfrage unter chinesischen Senioren
2014/03/03
 

Das Staatliche Senioren-Büro hat am Donnerstag die "Umfrage zu den Lebensverhältnissen von 100.000 Senioren aus zehn Städten, die zu Hause wohnen" veröffentlicht. Senioren aus zehn Städten wie Beijing, Shenzhen, Shanghai, Kanton etc. wurden dabei befragt. Die Umfrage zeigt, dass die Kinder von 51,1 Prozent der Befragten nicht zu Hause lebten. Die Hälfte der Senioren gab an, dass sie unter Bluthochdruck leiden würden. 53,7 Prozent der befragten Senioren, die über 80 Jahre alte sind, sind verwitwet.

Außerdem hat die Umfrage festgestellt, dass die Renten in Shenzhen am höchsten sind, sie liegen bei durchschnittlich 3294 Yuan. Den zweiten Platz belegt Beijing (2983 Yuan), Nanjing folgt mit 2881 Yuan auf dem dritten Platz. 70 Prozent der befragten Senioren meinen, dass ihre Renten im Großen und Ganzen ausreichten. 13,7 Prozent der Senioren gaben an, dass sie finanzielle Schwierigkeiten hätten. Lediglich 15 Prozent behaupteten, dass es ihnen finanziell relativ gut gehe.

Die befragten Senioren finden meistens die Marktpreise für Senioren-Dienstleistungen zu teuer. Die Kosten für das Krankenbett zu Hause, die Gebühren für die Hauspflege und Seniorenheime sind zumeist höher als die Erwartungen der Senioren. Ein angestellter Pfleger kostet monatlich 2220 Yuan, aber die Senioren wollen nur 1380 Yuan dafür ausgeben. Der Marktpreis ist also um 900 Yuan höher als die Erwartungen der Senioren. Die Umfrage des Staatlichen Seniorenamtes machte deutlich, dass die Hauspflege allgemein viel teurer sei als die Erwartungen der Senioren. Eine Analyse meint, dass die niedrigen Renten sowie Sozialleistungen den Konsum-Willen der Senioren und die Entwicklung des Marktes für Senioren-Dienstleistungen einschränkten.

(Quelle: german.china.org.cn)

 

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