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China veröffentlicht Grundsatzpapier über Zusammenarbeit zwischen China und EU
2014/04/02
 

China hat am Mittwoch ein Grundsatzpapier, das die Ziele der Zusammenarbeit zwischen China und der EU für die kommenden 5 bis 10 Jahre beinhaltet, veröffentlicht.

Das Dokument, das aus zehn Teilen besteht, legt die Fortschritte, die in den vergangenen zehn Jahren der Zusammenarbeit zwischen der EU und China erreicht worden sind, dar und beinhaltet Vorschläge zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Handel, Wirtschaft, Urbanisation, Finanzen, Landwirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Bildung, usw.

Für China ist es von besonderer Wichtigkeit, die umfasssende strategische Partnerschaft mit der EU, von der beide Seiten profitieren, zu vertiefen.

China ist der zweitgrößte Handelspartner der EU und auch die EU gehört seit 10 Jahren zu Chinas wichtgsten Handelspartnern. Dem Dokument zufolge überstieg das jährliche Handelsvolumen im vergangenem Jahr 550 Milliarden Dollar.

China und die EU sind gemeinsam gegen die globale Finanzkrise vorgegangen, haben die Global Governance-Reform vorangetrieben und in Bezug auf wichtige internationale Fragen einen wesentlichen Teil zur Kommunikation und Koordination sowie zur Entwicklung und Zusammenarbeit und zum Weltfrieden beigetragen, so heißt es weiter im Dokument.

China wolle die Verhandlungen über ein Investionsabkommen mit der EU aktiv vorantreiben und sich um eine schnelle Einigung bemühen.

"China sieht in der EU einen seiner wichtigsten Handels- und Investionsparter und hofft, dass beide Seiten zu einer langfristigen, stabilen Entwicklung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen beitragen", heißt es.

China werde weiterhin darauf hinarbeiten, die EU dazu zu bewegen, seine Beschränkungen in Bezug auf den Export von High-Tech-Produkten und Technologien nach China zu lockern, damit das Potzential des bilateralen High-Tech-Handels besser genutzt werden kann.

China hatte außerdem den Wunsch geäußert, die Zusammenarbeit auch in Bereichen wie Qualitätssicherung, Inspektion, Quarantäne und E-Commerce zu vertiefen.

Bei der Zusammenarbeit im Bereich Finanzen hatte China geäußert, dass Finanzinstitute aus den EU-Mitgliedsstaaten in China willkommen seien.

Weiterhin heißt es, man wolle den Studentenaustausch zwischen China und der EU fördern und die Zahl der Auslandsstudenten bis 2020 auf 300.000 ausweiten.

China hofft außerdem, dass die europäischen Länder die Visabestimmungen, sowie die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für chinesische Bürger in naher Zukunft lockern werden.

Auch wollen China und EU die Zusammenarbeit im Bereich des grenzübergreifenden Tourismus vertiefen.

In der justiziellen Zusammenarbeit wollen beide Partein verstärkt gegen Korruption vorgehen und organisierte grenzüberschreitende Kriminalität bekämpfen.

(Quelle: german.china.org.cn)

 

 

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