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China will seine gesamte Bevölkerung von Armut befreien
2015/10/19
 

China wird weiter den Einsatz für die Armutsbekämpfung verstärken und in den kommenden fünf Jahren mehr als 70 Millionen arme Menschen von der Armut befreien. Dies sagte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping am Freitag auf dem hochrangigen Forum 2015 für Armutsbeseitigung und Entwicklung in Beijing.

In seiner Grundsatzrede auf dem Forum erklärte er zuerst den Weg der Armutsbeseitigung chinesischer Prägung, wobei die wirtschaftliche Entwicklung als Antriebskraft gilt und die Regierung eine leitende Rolle spielt. Dank des Kurses wurden bereits mehr als 600 Millionen Menschen von Armut befreit, womit China das erste Entwicklungsland weltweit ist, das das Armutsbewältigungsziel der UN-Millenniumsentwicklungsziele erreicht hat. Xi Jinping fügte hinzu, China werde sich weiter verstärkt für die Armutsbekämpfung einsetzen:

„In den nächsten fünf Jahren werden mehr als 70 Millionen arme Personen in China ihre Armut los sein. Dies ist ein wichtiger Schritt für Chinas Umsetzung der Entwicklungsagenda nach 2015. Wir werden die Armutsbekämpfung als einen wichtigen Aspekt der Planung für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung betrachten und den Einsatz dafür in großem Maße vermehren. In diesem Sinne werden noch mehr Maßnahmen ins Leben gerufen, von denen arme Gebiete und Leute profitieren können."

Parallel zur Armutsbeseitigung im eigenen Land hat China auch nach wie vor aktiv die Süd-Süd-Kooperation ausgebaut. Im Rahmen seiner Kräfte hat China anderen Entwicklungsländern Hilfen ohne jede politische Vorbedingung gewährt. Zahlreiche Entwicklungsländer, besonders die unterentwickeltesten Länder, wurden bei der Armutsbekämpfung von China unterstützt. Xi Jinping erklärte ferner, die kommenden 15 Jahre seien eine Schlüsselphase der Entwicklung sowohl für China als auch für andere Entwicklungsländer. China plädiere für neue internationale Austausch- und Kooperationsbeziehungen zur Armutsbewältigung, in deren Mittelpunkt Kooperation und gegenseitiger Nutzen stehen, um die Anti-Armut-Kampagne zu gewährleisten.

Der chinesische Staatschef fügte hinzu, China werde allen Entwicklungsländern helfen, ihre Ressourcenüberlegenheit in eine Entwicklungsüberlegenheit umzuwandeln:

„China hat die Seidenstraßen-Initiative, die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) und den Seidenstraßen-Fonds ins Leben gerufen mit dem Ziel, dass Entwicklungsländer den Aufbau der gegenseitigen Verbindungen der Infrastruktur noch besser leisten können. Damit können sie ihre eigene Entwicklungsfähigkeit verstärken, um für die internationale Armutsbekämpfung neue Impulse zu setzen."

(Quelle: CRI)

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