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Treffen von Xi und Ma als "historisch" bezeichnet
2015/11/10
 

"Der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen", sagte Xi Jinping bei einer Sitzung zwischen den Führern beider Seiten der Taiwan-Straße. Er fügte hinzu, dass mit dem Treffen eine neue "historische Seite" in den Beziehungen beider Seiten der Taiwan-Straße aufgeschlagen worden sei.

Keine Kraft könne die beiden Seiten der Meerenge entzweien, sagte Xi bei der Eröffnungsrede vor einer Klausurtagung mit Ma Ying-jeou in Singapur. Sie seien „eine Familie“. Die 66-jährige Geschichte der Beziehungen zwischen China und Taiwan zeige, dass die beiden Seiten nicht entzweit werden können – egal, wie viele Qualen sie durchlebt haben und wie lange sie voneinander isoliert waren.

Als „Brüder, die noch immer durch ihr Fleisch verbunden sind, auch wenn die Knochen gebrochen sind“, bezeichnete Xi beide Seiten. Zu Ma sagte er: „Wir stehen an einer Kreuzung und müssen uns entscheiden, in welche Richtung die künftige Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Taiwan gehen soll.“

"Wir sitzen heute zusammen, um zu verhindern, dass sich die historische Tragödie wiederholt und die Früchte aus der friedlichen Entwicklung der Beziehungen an der Taiwan-Straße verloren gehen. Wir wollen, dass die Landsleute auf beiden Seiten der Straße weiterhin ein friedliches Leben führen können und wir wollen den nächsten Generationen eine glänzende Zukunft ermöglichen“, so Xi.

Beide Seiten sollten mit konkreten Schritten der Welt beweisen, dass Chinesen auf beiden Seiten die Fähigkeit und die Weisheit haben, ihre Probleme selbst zu lösen. Er rief beide Seiten auf, gemeinsam einen größeren Beitrag für Stabilität, Entwicklung, Wohlstand und den Frieden in der Region und der ganzen Welt zu leisten.

Xi drückte die Hoffnung aus, dass beiden Seiten am Konsens von 1992 festhalten. Dieser konsolidierte die gemeinsamen politischen Stiftungen, hielt den Weg der friedlichen Entwicklung fest und schrieb die Richtung für die Entwicklung der Beziehungen an der Taiwan-Straße vor.

Beide Seiten sollten den Austausch und die Zusammenarbeit an der Taiwan-Straße vertiefen, das Wohlbefinden der Menschen auf beiden Seiten steigern, gemeinsame Anstrengungen für die große Verjüngung der chinesischen Nation unternehmen und es den Menschen auf beiden Seiten ermöglichen, an der Herrlichkeit der nationalen Verjüngung teilzuhaben.

Xi und Ma schüttelten am Samstagnachmittag beim ersten Treffen zwischen Führern der beiden Seiten seit 1949 die Hände. Damit wurde eine neue Seite in der Geschichte der Beziehungen zwischen China und Taiwan aufgeschlagen.

Bei der Eröffnungsrede sagte Ma, beiden Seiten sollten am Konsens des Ein-China-Prinzips festhalten und Beiträge leisten, um die chinesische Nation wiederzubeleben. Der Konsens von 1992 legte das Ein-China-Prinzip als gemeinsame politische Grundlage für die Förderung der friedlichen Entwicklung an der Taiwan-Straße fest. „Daran sollten wir festhalten“, sagte Ma.

Ma schlug vor, dass die beiden Seiten die Feindseligkeiten reduzieren und Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln beilegen. Gleichzeitig solle der Austausch an der Taiwan-Straße erweitert werden, um eine Situation zu schaffen, von denen beide Seiten profitieren können.

Ma schlug die Schaffung einer Hotline für Notfälle und dringende Fragen vor. Beide Seiten sollten zusammenarbeiten und der Wiederbelebung der chinesischen Nation verpflichtet sein. Denn die Menschen auf beiden Seiten der Meerenge seien chinesische Nachkommen. "Die Beziehungen zwischen China und Taiwan sind in der ruhigsten und stabilsten Periode seit 1949", stellte Ma fest.

Er sagte, dass die beiden Seiten in den vergangenen sieben Jahren insgesamt 23 Abkommen unterzeichnet hätten, die ein jährliches Handelsvolumen von über 170 Milliarden US-Dollar geschaffen haben. Jährlich besuchen über acht Millionen Touristen die andere Seite der Taiwan-Straße und mehr als 40.000 Studenten besuchen auf der jeweils anderen Seite eine Hochschule.

Quelle: german.china.org.cn

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