Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Links
 
Home > Aktuelles über China
Xi für kooperativen Mechanismus zur Bekämpfung des Klimawandels
2015/12/01
 

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Montag in einer Rede auf der Eröffnungszeremonie der UN-Klimakonferenz in Paris erklärt, ein fairer, effektiver Mechanismus zur Bewältigung des globalen Klimawandels müsse etabliert werden. Zudem sollte eine globale nachhaltige Entwicklung höheren Niveaus verwirklicht werden, um kooperative, gegenseitig nutzbringende internationale Beziehungen zu gestalten.

Xi Jinping wies ferner darauf hin, Industriestaaten hätten im Vergleich zu Entwicklungsländern eine unterschiedliche historische Verantwortung, andere Entwicklungsphasen und verschiedene Begegnungsfähigkeiten. So sollten verschiedene Staaten gemäß dem Prinzip „gemeinsame aber unterschiedliche Verantwortung" und ihren Gegebenheiten entsprechend nach den besten Lösungen suchen:

„Auf der UN-Klimakonferenz muss eine Vereinbarung abgeschlossen werden, die die Gegebenheiten aller Länder berücksichtigt. In dieser pragmatischen, effektiven Vereinbarung müssen die Unterschiede aller Länder, besonders der Entwicklungsländer, bei der inländischen Politik, der Fähigkeit sowie der ökonomischen Struktur respektiert werden. Die Bekämpfung des Klimawandels darf die Armutsbekämpfung und die Erhöhung des Lebensstandards in den Entwicklungsländern nicht verhindern."

Xi betonte, die UN-Klimakonferenz in Paris sei kein Ende, sondern ein neuer Ausgangspunkt. China sei immer ein aktiver Beteiligter an der globalen Bekämpfung des Klimawandels gewesen. Mittlerweile sei das Land der größte Staat weltweit bei der Energieeinsparung und der Nutzung neuer und erneuerbarer Energien. China wird den Aufbau einer Öko-Gesellschaft als wichtigen Bestandteil in den 13. Fünfjahresplan aufnehmen:

„China hat das Ziel, spätestens bis 2030 Gipfelwert des CO2-Ausstoßes zu erreichen. 2030 soll der CO2-Ausstoß für pro Einheit BIP gegenüber 2005 um 60 bis 65 Prozent gesenkt werden. Die Proportion der nicht-fossilen Energien unter dem Verbrauch primärer Energien soll 20 Prozent ausmachen. Die Waldreserven sollen im Vergleich zu 2005 um zirka 4,5 Milliarden Kubikmeter steigen. Trotz der großen Herausforderungen sind wir zuversichtlich und entschlossen, unsere Zusagen erfüllen zu können".

Xi Jinping erwähnte zudem, die chinesische Regierung habe ihre politische Zusage bei der Süd-Süd-Kooperation im Bereich des Klimawandels ernsthaft umgesetzt. Im September 2015 sei angekündigt worden, den chinesischen Süd-Süd-Kooperationsfonds für Klimawandel zu errichten. Die internationalen Kooperationen würden im nächsten Jahr kontinuierlich vorangetrieben, und zwar bei der Popularisierung sauberer Energien, der Katastrophenbekämpfung, dem Umweltschutz, der klimaangepassten Landwirtschaft sowie den kohlenstoffarmen Smart-Cities. Entwicklungsländer würden bei der Erhöhung ihrer Finanzierungskompetenz unterstützt. Zum Schluss betonte der chinesische Staatschef, die Bekämpfung des Klimawandels sei eine gemeinsame Aufgabe der Menschheit. Alle Länder weltweit sollten sich gemeinsam bemühen, einen fairen, effektiven Mechanismus zur Bewältigung des globalen Klimawandels zu etablieren. Nur dann könnten eine globale nachhaltige Entwicklung höheren Niveaus verwirklicht und kooperative, gegenseitig nutzbringende internationale Beziehungen gestaltet werden.

Spitzenpolitiker aus insgesamt 150 Ländern nahmen an der Eröffnungszeremonie der Konferenz teil. Sie erklärten, dass Investitionen für saubere Energien und eine kohlenstoffarme Wirtschaft ausgebaut und ambitionierte Schadstoffreduktionspläne ausgearbeitet werden müssen, um den Klimawandel einzudämmen.

Quelle: CRI

Suggest to a friend
  Print