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China drängt auf Umsetzung des historischen Klimagipfels
2015/12/15
 

China forderte am Samstag eine rasche Umsetzung des historischen Abkommens, das in Paris geschlossen wurde. Es schreibt die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels verbindlich vor.

Das Pariser Übereinkommen über den Klimawandel wurde von den 196 Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) ohne Einwand angenommen. Damit wurde die 21. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (), die diesmal in Frankreich stattfand, zu einem großen Erfolg.

"Die Klimakonferenz von Paris ist ein entscheidender Punkt im globalen Klima-Prozess“, sagte Xie Zhenhua, Chinas Sonderbeauftragter für den Klimawandel nach der Verabschiedung der Pariser Vereinbarung. Xie betonte, dass „China als verantwortungsvolles Entwicklungsland die internationalen Verpflichtungen gemäß der eigenen Entwicklungssituation übernehmen wird“.

"Auch wenn die Vereinbarung nicht perfekt ist, so ist sie doch ein nicht umkehrbarer historischen Schritt nach vorn", sagte Xie. Er forderte die Industrieländer auf, ihr Versprechen einzuhalten und den Entwicklungsländern mittels Finanzierung, Technologietransfer und dem Aufbau von Kapazitäten zu helfen. "China ist bereit, mit allen Parteien zusammenarbeiten, um die Ergebnisse der Pariser Vereinbarung umzusetzen und eine weltweite Klimaverwaltung zu schaffen.“

Als am Freitag die wochenlangen Verhandlungen in Paris vor dem Ende standen, machte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping gemeinsam mit seinem amerikanischen Amtskollegen Barack Obama einen letzten Versuch, ein globales Abkommen zu schaffen.

In einem Telefongespräch mit Obama sagte Xi, dass China und die Vereinigten Staaten im Interesse der internationalen Gemeinschaft die Koordination stärken und gemeinsam mit allen Beteiligten sicherstellen müssen, dass die Pariser Klimakonferenz wie geplant in ein Abkommen mündet.

„Was einst undenkbar war, ist jetzt nicht mehr aufzuhalten", lobte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Pariser Vereinbarung. "Zum ersten Mal hat sich jedes Land der Welt verpflichtet, die Emissionen einzudämmen, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen."

“Wir haben nicht bloß eine Vereinbarung abgeschlossen, sondern ehrgeizige, universelle und verbindliche Regeln geschaffen“, sagte der französische Präsident François Hollande zu den Ministern und Unterhändlern aus den 196 Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention. "Es gibt keinen Fortschritt mit Risiken und keinen Fortschritt ohne Prüfungen. Geschichte wird von denen geschrieben, die sich engagieren, nicht von denen, die alles gegeneinander aufrechnen.“

Quelle: german.china.org.cn

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