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Li Keqiang: kein "Währungskrieg" für stärkeren Export
2016/03/22
 

Der Ministerpräsident äußerte die Ablehnung Chinas gegen einen "Währungskrieg", ein solcher würde der Erholung der Weltwirtschaft nicht zugute kommen. China hege keinerlei Bestrebungen seine Exporte durch eine Abwertung des Yuan zu beschleunigen, denn dies wäre auch der Transformation der chinesischen Wirtschaft nicht zuträglich, so Li.

Er erklärte, dass China seine Finanzmarktreform und den Aufbau eines Rechtssystems weiter vorantreiben werde. Auch in der Entwicklung eines Wechselkursbildungsmechanismus für den Yuan, der im Einklang mit Prinzipien wie Unabhängigkeit, Gradualismus und Steuerbarkeit stehen soll, wolle man vorankommen. Gemäß wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und der Notwendigkeit finanzieller Stabilität, werde China den Wechselkurs auf angemessene Weise in zwei Richtungen flexibel gestalten und den Wechselkurs "auf einem adaptierbaren Gleichgewichtsniveau grundsätzlich stabil halten", betonte Li. Er rief die großen Volkswirtschaften, die sich mit zunehmenden Unsicherheiten und Volatilitäten konfrontiert sehen dazu auf, die makroökonomische Koordinierung zu stärken, um die Stabilität der Weltwirtschaft und des globalen Finanzsystems zu erhalten.

Die chinesische Regierung lege großen Wert auf die Marktkommunikation und messe der Rolle des IWF sowie anderer Finanzinstitutionen große Bedeutung bei. Li sagt, die chinesische Regierung werde den Dialog und die Kooperation mit diesen stärken, um mehr Signale senden zu können, die das Marktvertrauen stärken.

Der Ministerpräsident gelobte zudem, dass China in der Lage sei, regionale und systematische Finanzrisiken zu vermeiden. Ein Großteil der chinesischen Großbanken sei staatlich. Die Schuldenquote der Regierung, besonders das der Zentralregierung, sei verhältnismäßig niedrig, während die Sparrate der Menschen verhältnismäßig hoch sei. Die Zentralregierung könne Banken mit Marktmitteln unterstützen, um ihre Kapitaladäquanzquote auf einem relativ hohen Niveau zu halten. Die Zentralbank habe zudem viele Instrumente, um finanzielle Risiken abzuwehren.

Lagarde, die derzeit für das Entwicklungsforum in China ist, sprach in hohen Tönen über den 13. Fünfjahresplan und sagte, dieser werde der chinesischen Wirtschaft helfen, auch weiterhin eine führende Rolle in der Entwicklung der Weltwirtschaft zu übernehmen. Sie lobte ebenfalls die effektive Kommunikation der chinesischen Regierung in Bezug auf den Wechselkurs des Yuan, dies habe das internationale Marktvertrauen gestärkt. Sie sagte, der IWF habe das ständige Streben Chinas nach Reform gelobt und stehe bereit, die Kommunikation und Kooperation mit China auszubauen, um dem Markt positive Signale zu senden.

Quelle: german.china.org.cn

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