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"Mei Lanfang" hofft auf einen "Berlinale Bären"
2009/01/22

Unter den Wettbewerbsbeiträgen der 59. Berlinale ist in diesem Jahr auch der chinesische Film "Mei lanfang" von Chen Kaige. Die Chinesen haben damitChancen, einen der begehrten "Bären" abzuräumen.

Filme aus aller Welt gehen in Berlin wieder ins Rennen um den "Goldenen Bären".

25 der insgesamt 26 Beiträge des Wettbewerbsprogramms stehen bereits fest. Unter ihnen ist auch der chinesische Film "Forever Enthralled" (Mei lanfang) von Regisseur Chen Kaige; mit Leon Lai und Zhang Ziyi in den Hauptrollen.

Bei den Berliner Filmfestspielen der letzten Jahre konnten bereits mehrere chinesische Filme Erfolge feiern. So gewann 2006 ''Tuyas Hochzeit'' von Regisseur Wang Quan’an einen Goldenen Bären. Im vergangenen Jahr wurde Wang Xiaoshuai, 33jähriger Autor und Regisseur aus Shanghai, für das Drama "Zou You" (In Love We Trust) mit dem silbernen Bären ausgezeichnet. In diesem Jahr wird nun große Hoffnung in "Mei lanfang" gesetzt, einen neuen "Bären" für China zu holen.

Neben "Mei lanfang" werden auch zwei chinesische Filme während der Berlinale gezeigt, und zwar "The Silver Valley" von Yao Shuhua und "Dada’s Dance" von Zhang Yuan. Am 12. Februar findet die Weltpremiere des erstgenannten Films bei der Sonderreihe "Berlinale Special" statt. Der Regisseur Yao wollte sich damit ursprünglich ebenfalls für den Wettbewerb qualifizieren. Die Jury hatte den Film jedoch als „zu kommerziell“ bezeichnet und daher nicht zum Wettbewerb zugelassen. "Dada’s Dance" war vorher bereits auf dem Sundance- und Busan-Filmfestival präsentiert worden. Regisseur Zhang, der gerade eine Entziehungskur hinter sich hat, zeigte sich hocherfreut über die Einladung zur Berlinale. "Ich fühle mich wieder sehr wohl," sagte Zhang, "Filme können eben alle Krankheiten heilen – auch Süchte."

Die 59. Internationalen Filmfestspiele in Berlin finden in diesem Jahr vom 5. bis zum 15. Februar statt.

Quelle: Xinhua

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