| Geisel-Drama auf den Philippinen: China fordert gründliche Untersuchung |
| 2010/08/24 |
Beijing/Hongkong Am Montag wurde in der philippinischen Hauptstadt Manila eine Gruppe von Touristen aus Hongkong entführt. Mindestens acht Menschen kamen dabei ums Leben. In der Nacht auf Dienstag hat der chinesische Außenminister Yang Jiechi in einem Telefonat mit seinem philippinischen Amtskollegen Alberto G. Romulo gesprochen. Dabei betonte Yang, die chinesische Regierung lege großen Wert auf Aufklärung der Entführung der Hongkonger Touristen in Manila. Man fordere eine gründliche Untersuchung. In der gleichen Nacht telefonierte Yang Jiechi auch mit dem Chefadministrator der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Donald Tsang. Dabei meinte Yang, das Außenministerium werde umgehend ein Team auf die Philippinen entsenden, die dort zusammen mit der chinesischen Botschaft und dem Team der Sonderverwaltungszone Hongkong zusammenarbeiten werden. Die chinesische Regierung verurteile die Gräueltat aufs Schärfste, bekräftigte der chinesische Außenministeriumssprecher Ma Zhaoxu am Montag vor der Presse. Gleichzeitig bekundete er seine Anteilnahme für die Todesopfer. Das Büro der chinesischen Zentralregierung in Hongkong sowie das örtliche Kommissariat des Außenministeriums haben am Montag ebenfalls ihr tiefes Beileid ausgedrückt. Der Chefadministrator der Sonderverwaltungszone Hongkong, Donald Tsang, kündigte am Montagabend an, die Flaggen in Hongkong am Dienstag auf Halbmast zu setzen, um der Todesopfer zu gedenken. |