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Solidaritätsaufruf an Mitglieder der G20-Gruppe
2010/11/09

Der G20-Gipfel wird vom 11. bis 12. November in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul stattfinden. Erstmalig ereignet sich ein derartiger Gipfel in einem asiatischen Land sowie einer aufstrebenden Wirtschaftsnation. Für die künftige Entwicklung der G20-Gruppe ist dieser Gipfel von großer Bedeutung. Der Präsident des Vorbereitungskomitees für den Seouler Gipfel, Sa Kongil, hat darauf hingewiesen:

"Während der Krise ist eine 'Depression' der Weltwirtschaft wie in den 1930er Jahren vermieden worden, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die G20-Gruppe ihre Politik koordiniert hat. Die Mitglieder der G20-Gruppe sollen ihre Zusagen auf dem Gipfel tatsächlich erfüllen und weiterhin den Geist der gegenseitigen Unterstützung und gemeinsamen Entwicklung entfalten."

Laut Sa Kongil steht im Mittelpunkt dieses Gipfels eine mittel- und langfristige Entwicklung der globalen Wirtschaft in der "Post-Krisen-Periode". Wörtlich sagte er:

"Zu den Hauptthemen auf dem Seouler Gipfel zählen unter anderem die makroökonomische Politik, die Reform der internationalen Finanzinstitutionen sowie Finanzaufsicht, Entwicklungsfragen und das globale Finanzsicherheitsnetz. Im Besonderen betreffen die Entwicklungsfragen und das globale Finanzsicherheitsnetz die Kerninteressen der aufstrebenden Wirtschaftsnationen und Entwicklungsländer."

Auf dem Seouler Gipfel wird zudem über die von den USA praktizierte zweite Runde der lockeren Währungspolitik beraten.

Zu Chinas Rolle im G20-Mechanismus meinte Sa Kongil:

"China betreibt eine Politik zum Ausbau der Inlandsnachfrage und hat sich stets um eine balancierte Entwicklung der globalen Wirtschaft bemüht. Bezüglich der Fragen zur Reform der internationalen Finanzinstitutionen wie des Internationalen Währungsfonfs (IWF) hat China zudem eine verantwortungsbewusste Haltung eingenommen. Südkorea will mit China verstärkt kooperieren, damit der G20-Mechanismus zu einem effektiveren Mechanismus der globalen Wirtschaftsregelung wird."

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