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Renmin Ribao kritisiert "Erbfolge" bei der Weltbank
2012/02/28

Beijing

Im Juni dieses Jahres wird der amtierende Präsident der Weltbank Robert Zoellick sein Amt niederlegen. Sein baldiger Abschied hat bereits eine heftige Debatte darüber ausgelöst, wer sein Nachfolger werden soll und welche Staatsangehörigkeit er haben sollte. Die chinesische Tageszeitung "Renmin Ribao" fordert, dass der Nachfolger nicht nach seiner Herkunft sondern nach seinen Fähigkeiten gemessen werden soll. Eine „Erbfolge" würde Autorität der Finanzinstitution untergraben.

Der Artikel führt fort, dass das internationale Finanzsystem in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt hat. Dennoch stammen die Leiter der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds entweder aus den USA oder aus Europa. Falls die Entwicklungsländer keinen fairen Zugang zum internationalen Finanzsystem erhalten würden, dann würden sie das Vertrauen an die Institutionen verlieren und sich weniger aktiv an ihnen beteiligen.

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