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Vorbereitungen auf die APEC-Konferenz in Beijing
2014/10/30

Die im November in Beijing stattfindende inoffizielle APEC-Konferenz stand am Mittwoch im Mittelpunkt eines Symposiums des chinesischen Außenministeriums. Dabei erörterten ausländische Botschafter, Vertreter internationaler Organisationen in China, Repräsentanten von Handel und Wirtschaft sowie in- und ausländische Experten und Vertreter der Medien die Perspektiven der Kooperation im Rahmen der APEC.

Chinas Außenminister Wang Yi betonte, im Mittelpunkt der APEC-Konferenz in Beijing stehe der gemeinsame „Aufbau einer der zukunftsorientierten asiatisch-pazifischen Partnerschaft". Dazu würden schwerpunktmäßig drei Themenkomplexe beraten, nämlich, „Förderung der regionalen wirtschaftlichen Integration", „Förderung von innovativer Entwicklung, Reform und Wachstum der Wirtschaft" sowie „verstärkter umfassender Aufbau der Infrastruktur und gegenseitigen Verbindungen".

Seit einigen Jahren ist die regionale wirtschaftliche Integration in der Asien-Pazifik-Region immer ein Top-Thema im Rahmen der APEC. Dazu werde auf der Konferenz in Beijing voraussichtlich der Prozess für eine asiatisch-pazifische Freihandelszone in Gang gesetzt, so Wang Yi:

„Es gehört zu den Übereinkünften und Perspektiven der APEC-Politiker, eine asiatisch-pazifische Freihandelszone zu errichten. Sie wird einer Optimierung verschiedener bi- und multilateraler Kooperationsmechanismen in dieser Region dienen. So können auch eventuelle Handelsrisiken deutlich reduziert werden. Nach der Koordinierung und Kooperation zwischen China und anderen APEC-Mitgliedern werden während des Treffens in Beijing wichtige Übereinkünfte über den Start des Prozesses für eine asiatisch-pazifische Freihandelszone erreicht werden können."

Der zweite große Durchbruch, den alle Seiten auf der APEC-Konferenz erzielen wollen, ist die Mobilisierung „neuer Impulse für die künftige Entwicklung der asiatisch-pazifischen Wirtschaft". Dazu erklärte Wang Yi, in diesem Sinne werde eine vertiefte Kooperation in der Internet-Wirtschaft, bei der Urbanisierung und in der maritimen Wirtschaft beraten.

Experten erwarten auch, dass auf dem Treffen in Beijing neue Durchbrüche bei den „gegenseitigen Verbindungen" erreicht werden. Dazu gehören nicht nur Infrastrukturanlagen wie Straßen und Brücken, sondern auch Verbindungen im Umfeld.

Der Chef des indonesischen Rates für pazifische Wirtschaftskooperation, Djisman Simandjuntak, hegt große Hoffnung auf Chinas Bemühungen um die Förderung der regionalen Verbindungen:

„Meine größte Erwartung liegt darin, dass alle Seiten auf dem APEC-Treffen eine effektive Kooperation zu den gegenseitigen Verbindungen pflegen werden. Unsere Region braucht neue Wachstumsquellen. Dafür braucht man neue Infrastrukturanlagen. Meiner Meinung nach ist der Fahrplan für gegenseitige Verbindungen von äußerst großer Bedeutung. Ich bin der Ansicht, dass China dabei die führende Rolle spielen kann."

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