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Chinas Präsident fordert "Asiatisch-Pazifischen Traum"
2014/11/11

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Sonntag in Beijing die anderen Mitglieder der APEC dazu aufgerufen, gemeinsam einen "Asiatisch-Pazifischen Traum" zu kreieren und zu realisieren. Chinas Wirtschaft werde der Region und dem Rest der ganzen Welt riesige Chancen bieten, sagte Xi.

Der Präsident äußerte dies bei einer Ansprache vor dem CEO-Gipfel der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC), die über 1500 Geschäftsleute und Führungskräfte aus den 21 Mitgliedstaaten der APEC sowie 17 anderen Ländern und Regionen anzog.

Die Asien-Pazifik-Region verfüge über viel Schwung für die Entwicklung und habe eine glänzende Zukunft – sie werde weiter an Bedeutung gewinnen, so Xi.

"Die Entwicklungschancen unserer Region hängen von den Entscheidungen ab, die wir heute treffen", sagte Xi. "Wir stehen in der Pflicht, einen gemeinsamen, asiatisch-pazifischen Traum zu formulieren und diesen auch zu erfüllen."

Beim "Asiatisch-Pazifischen Traum" gehe es darum, im Sinne der asiatisch-pazifischen Gemeinschaft und aus einem Gefühl einer Schicksalsgemeinschaft heraus zu handeln, dem Trend des Friedens, der Entwicklung und des gegenseitigen Vorteils zu folgen und so zusammen für den Wohlstand und Fortschritt in der Region zu arbeiten, sagte Xi auf dem Gipfel.

Er schilderte ausführlich, dass es in diesem Traum darum gehe, hinsichtlich der globalen Entwicklung die Kontrolle zu behalten und einen größeren Beitrag zum Wohlergehen der gesamten Menschheit zu leisten.

Außerdem gehe es darum, mehr wirtschaftliche Vitalität, Freihandel und eine Erleichterung von Investitionen zu erreichen, bessere Straßen zu bauen und für mehr Austausch zwischen den Völkern einzutreten, sagte der Präsident.

Darüber hinaus handele der Traum von der Garantie größerer Sicherheit und größeren Wohlstands für die Bevölkerung – es gehe darum, den Kindern eine bessere Umwelt zu hinterlassen, eine in der sie wachsen, arbeiten und leben können, erklärte Xi.

Um diesen Traum verwirklichen zu können, müsse die gesamte Region ihre Anstrengungen – eine Partnerschaft auf Basis des gegenseitigen Vertrauens, der Zugehörigkeit und des allseitigen Vorteils zu etablieren sowie eine offene Wirtschaft aufzubauen – verdoppeln, forderte Xi.

Zusätzlich dazu müsse man neue Wachstumschancen finden und einen Plan für eine umfassendere Verbundenheit entwickeln, sagte Xi.

Bezüglich der Entwicklung Chinas selbst sagte Xi, dass die chinesische Volkswirtschaft weiterhin stetig wachse und sich unter neuen Normalbedingungen stabilisiert habe.

Diese neuen Normalbedingungen, so Xi weiter, hätten dazu geführt, dass Chinas Wirtschaftswachstum stabiler geworden sei und sich nun aus deutlich mehr Quellen speise als zuvor. Gleichzeitig sei die Wirtschaftsstruktur des Landes verbessert und aufgewertet worden, was auf stabilere zukünftige Entwicklungsaussichten hindeute.

"Die Intensität unserer Bemühungen um die umfassende Vertiefung der Reformen wird bestimmen, ob wir uns an die neue Normalität erfolgreich werden anpassen können", erklärte Xi dem Publikum.

Der Präsident sagte, dass China, um eine umfassende Vertiefung der Reformen erreichen zu können, die Vitalität des Marktes werde stimulieren und den Pfad zur Innovationskraft, der Öffnung und dem Wohlergehen der Bevölkerung verbreitern sowie Recht und soziale Gerechtigkeit fördern müsse.

"Eine umfassend vertiefte Reform wird nicht nur die Produktivkräfte befreien, sondern auch die Vitalität der Gesellschaft freisetzen", sagte Xi. "Sie wird als starke Antriebskraft für Chinas wirtschaftliche und soziale Entwicklung dienen."

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