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Home > Themen > Staatspräsident Xi Jinping zur Zentralasien-Reise,G20-Gipfel und der SCO-Gipfelkonferenz
China trägt zur weltwirtschaftlichen Wiederbelebung bei
2013/09/05

Am Donnerstag wird im russischen St. Petersburg der achte Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer eröffnet. An diesem G20-Gipfel nimmt auch der chinesische Staatspräsident Xi Jinping teil, ebenso am parallel dazu stattfindenden inoffiziellen Gipfel der BRICS-Staaten. Zudem wird Xi Jinping in St. Petersburg mit Vertretern von mehreren Ländern und internationalen Organisationen zusammentreffen.

Der G20-Gipfel steht unter dem Motto „Wachstum und Beschäftigung". Als großes Entwicklungsland hat sich China stets für eine Kooperation der G20 eingesetzt, um die internationale Finanzkrise zu bewältigen und die Weltökonomie wieder zu beleben sowie globale ökonomische Prozesse besser zu steuern. In diesem Sinne hat die Volksrepublik bedeutend zur Ausbalancierung der globalen Ökonomie beigetragen.

Um die wirtschaftliche Krise zu beseitigen, hat die chinesische Regierung mehrere Stimulierungsmaßnahmen ins Leben gerufen. Dies hat nicht nur eine eigene stabile Entwicklung gewährleistet, sondern auch zur Wiederbelebung der globalen Ökonomie beigetragen. Dazu vertritt Leonardo Valente von der brasilianischen Bundesuniversität Rio De Janeiro die Ansicht, dass Chinas Entwicklung sowohl den aufstrebenden Volkswirtschaften als auch einer Wiederbelebung der Wirtschaft westlicher Länder zugute kommt:

„Westliche Länder vertreten die Meinung, dass es für eine wirtschaftliche Wiederbelebung von immer größerer Bedeutung ist, Handelskontakte mit China zu pflegen. Westliche Volkswirtschaften sind mittlerweile auf Exporte nach China angewiesen. Wenn China ankündigen würde, seine Inlandsnachfrage durch Exportssenkungen und Umwandlung seines wirtschaftlichen Modells zu erhöhen, würde dies Besorgnis auf dem globalen Markt auslösen."

Chen Fengying von der chinesischen Akademie für internationale Beziehungen analysiert, während der Wirtschaftskrise habe sich China überproportional entwickelt und damit zur Rettung der Weltökonomie beigetragen. In der Zukunft müsse die Volksrepublik eine Wirtschaftspolitik erarbeiten, die den eigenen Gegebenheiten noch besser entspreche und die Neuordnung der Branchen- und Wirtschaftsstruktur beschleunige.

„Angesichts der ökonomischen Umstrukturierung weltweit muss auch China seine Branchenstruktur beschleunigt neu ordnen. Unsere gegenwärtige Aufgabe liegt in der Reform. Chinesische Spitzenpolitiker haben oft gesagt, dass die Wirtschaft der Volksrepublik optimiert werden muss. Wenn unser mittelmäßiges Wachstum zu einer besseren Wirtschaftsstruktur führen könnte, würde die Ökonomie des Landes in der Zukunft statt durch Investitionen durch effektivere Produktion angekurbelt werden. Daher ist eine Optimierung der chinesischen Wirtschaft von äußerst großer Bedeutung."

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