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Falungong tötete seine Frau
2004/04/29

"Falls meine Frau heute noch am Leben wäre, wäre sie jetzt 51 Jahre alt", sagte Lu Xingchong schluchzend, "Es sind die Falungong-Übungen, die meine Frau umbrachten; es ist auch Falungong, das meine Familie auseinandergerissen hat."

Lu Xingchong, Ingenieur des Wasserverwaltungsamts der Stadt Qidong, Provinz Jiangsu, arbeitete früher in Beijing. Da seine Frau an einer Halswirbelverletzung und unter ständigen Kopfschmerzen litt, wurde er auf seinen Wunsch nach Qidong versetzt, um gemeinsam mit seiner Frau einen schönen Lebensabend zu verbringen. Kurz nachdem sie in den Ruhestand getreten war, war seine Frau noch in gutem geistigem Zustand und half anderen öfter bei Modezeichnungen und -anfertigungen. Doch änderte sich alles in der Familie, nachdem sie im Oktober 1995 durch Vermittlung begonnen hatte, Falungong zu praktizieren.

Anfangs ging sie noch zum Arzt, als sie Kopfschmerzen hatte. Ihre Familienangehörigen waren auch davon überzeugt, daß die Falungong-Übungen, eine Art Qigong, der Stärkung des Gesundheitszustandes dienlich seien. An einem frühen Morgen im Februar 1996 ging sie nach zweimonatiger medizinischer Behandlung in Shanghai wie immer in den Park, um Falungong zu praktizieren und plante, danach zum Arzt zu gehen, um sich einer weiteren Behandlung im Krankenhaus der Traditionellen Chinesischen Medizin zu unterziehen. Der Falungong-Meister sagte ihr jedoch, wenn sie sein Falungong wirklich ausüben wolle, dann bräuchte sie überhaupt keine Arzneien einzunehmen. Alle ihre Schmerzen würden vom Begründer des Falungongs, Li Hongzhi, geheilt, weil alle ihre Schmerzen auf ihre Sünden und Schulden in ihrer früheren Existenz zurückzuführen seien. So müßte sie sich zu Falungong bekennen und sich "moralisch und charakterlich" vervollkommnen, sonst würde sie nicht in den Himmel kommen.

Da die Wachsamkeit ihres Denkens nachließund die Verwirrungen ihrer Gedanken zunahmen, ging sie schließlich nicht mehr ins Krankenhaus, ungeachtet dessen, wie ihre Familienangehörigen ihr dazu rieten. Wenn sie Kopfschmerzen hatte, saßsie alleine in einem abgeschlossenen Zimmer, übte Falungong und las sich Sutras vor, um die Schmerzen loszuwerden. Laut Lu Xingchong glaubte seine Frau, Zhang Yuqin, daßsie in ihrer früheren Existenz ein Mann gewesen sei und einmal beim Auto-fahren zwei Personen gerammt und getötet habe. Die Seelen der beiden hätten bis heute noch keine Ruhe gefunden, so forderten sie Zhang zur Schuldenwiedergutmachung auf, deshalb hatte sie unter Kopfschmerzen zu leiden.

Ihre Kopfschmerzen waren zwar chronisch, sollten jedoch eigentlich nicht zum Tod führen. Infolge ihrer festen Überzeugung vom absurden Gerede Li Hongzhis war sie geistig völlig verwirrt und betrogen worden. Anstatt zum Arzt zu gehen, hörte sie den ganzen Tag hindurch mit anderen zusammen Tonbänder über Falungong, schaute Videoaufnahmen an und tauschte Eindrücke aus, so daßihre Krankheit sich täglich verschlimmerte.

Im Zimmer von Zhang Yuqin sind 18 Tonbänder, 9 Videokassetten und ein Haufen von Büchern, Zeitschriften, Lehrstoffen und Bildnissen von Li Hongzhi gefunden worden. Auf einem Bildnis ist ein großes Kreuz zu sehen. Laut Angaben von Lu Xingchong huldigte Zhang zu ihrer Lebzeit Li Hongzhi wie einem Gott. Nach ihrem Tod brach Lu aus Wut alle Bilderrahmen entzwei. Wütend sagte er: "Falungong hat meine Frau nicht gerettet, sondern von ihr ihr Leben verlangt."

Laut Lu kamen einige Leute anfangs öfters zu ihnen nach Hause. Da er das von ihnen verbreitete Gerede jedoch nicht akzeptierte, kamen sie später nicht mehr. Er meinte, dies sei keine Art von Qigong, sondern Aberglaube, der schließlich zum Nichtstun führen werde. Nachdem seine Frau für 50 bzw. 10 Yuan eine Videokassette und eine Kassette gekauft hatte, sagte er zu ihr: "Angeblich befürwortet Falungong Gutes und beabsichtigt keinen Gewinn. Wie kannst Du erklären, daßsie Tonbänder zu einem viel zu hohen Preis verkaufenß" "Li Hongzhi ist daran nicht schuld, diese Geschäfte werden von anderen betrieben", sagte seine Frau. "Wenn Li Hongzhi wirklich übernatürliche Kraft besitzt, dann sollte er wissen, daßjemand in seinem Namen von Falungong profitiert, warum behindert er das nichtß Leute, die an Falungong glauben und es verbreiten, dürfen nicht auf Profite aus sein. Wie kannst Du das erklärenß" Auf die Fragen ihres Mannes fand Zhang keine Antwort. Sie sagte nur: "Ich rede nicht mit Dir."

Lu entdeckte, daßseine Frau viele Bücher bzw. Videokassetten nach Hause gebracht hatte, die meisten waren von der sogenannten "Falungong-Studiengesellschaft" hergestellt worden. Manche von ihnen hatten keine Buchregistrierungsnummer. Er rief den Chinesischen Verein für Qigong an und erkundigte sich. Er erfuhr, daßdiese offizielle Qigongvereinigung die "Falungong-Stu-diengesellschaft" niemals anerkannt hatte.

Besessen von "Falungong"

Im September 1997 begann Zhang Yuqin, sich anormal zu verhalten. Sie sagte: "Nächstes Jahr um 8.00 Uhr am Abend des Mondfestes (15. August nach dem chinesischen Mondkalender) wird die Erde untergehen. Die Zeit ist knapp. Ich mußmir Zeit nehmen, um mich zu vervollkommnen." Von da an machte sie sich keine Gedanken mehr über die drei Mahlzeiten, kümmerte sich nicht mehr um die Familienangehörigen und hatte sogar keine Zeit zum essen, da sie dermaßen in ihre Falungong-Übungen vertieft war. Täglich stand sie um 2.00 Uhr morgens auf und übte bis 9.00 Uhr abends, zwischendurch las sie Bücher über Falungong, in der Hoffnung, eine Unsterbliche zu werden und in den Himmel zu kommen. Später rechtfertigte sie sich selber damit, daßdie Erde im Jahr 2000 untergehen werde. Nur wer an Falungong glaubte, würde geschützt. Sie riet Lu ständig: "Wir dürfen keine Zeit vergeuden. Üb bitte mit mir Falungong, sonst werden wir mit der Erde gemeinsam untergehen. Li Hongzhi sagt, daßdie Erde schon 51 Male untergegangen ist. Bald ist es schon wieder so weit."

Lu Xingchong stellte fest, daßsie völlig von Falungong besessen war, und versuchte, sie aus solch abergläubischen Gedanken zu befreien. Aber in den Augen von Zhang Yuqin waren alle Ratschläge ihres Mannes nichts anders als Störungen vonseiten Sterblicher. Um sich voll und ganz auf die eigene Vervollkommnung zu konzentrieren, wollte sie ihren Mann nicht gerne sehen und schlief getrennt von ihm. Er war gerade dabei, in den Wasserbau zu intensivieren, so blieb er öfters auf der Baustelle und kam nicht nach Hause.

Ungefähr um 5.00 am Nachmittag des 23. Januar 1998 hörte Lu von den Nachbarn, daßseine Frau bei ihren Übungen öfters abwechselnd weine, lache und schreie, so ging er zu seiner Schwiegermutter, mit der Hoffnung, daßsie ihre Tochter nach Hause zu sich nehmen könne, da sie beide Falungonganhänger seien. Sie könnten gemeinsam Falungong üben und Zhang würde die Nachbarn nicht mehr stören.

Zhang Yuqin und ihre Schwester waren gerade bei ihren Übungen, als Lu das Haus verließ Kurz danach ging ihre Schwester auch nach Hause. Ungefähr um 6.30 rief Lu seine Frau an, konnte sie jedoch nicht erreichen. Um 8.00 Uhr abends kam Lu zurück und fand Zhang auf dem Boden des Bades liegen. Er dachte, daßseine Frau einen Schwindelanfall gehabt haben müsse, aber ganz schnell entdeckte er, daßZhang ihre Halsschlagader durchgeschnitten hatte und das Telefonkabel herausgerissen worden war.

Lu Xingchong war völlig schockiert. Bei der Sortierung des Nachlasses seiner Frau entdeckte er eine kleine unberührte Tüte mit mehr als 10 schmerzstillenden Tabletten. Nach Angaben ihrer Bekannten habe Falungong ihre Kopfschmerzen nicht geheilt, sie wollte aber trotzdem keine Tabletten einnehmen. Manchmal konnte sie die Schmerzen nicht aushalten, so daßsie ihren Kopf gegen Brückenpfeiler u.a. stieß Kurz vor ihrem Tod verhielt sie sich noch seltsamer. Sie hatte sich mehrmals im Bad eingeschlossen und vor sich hingemurmelt, daßsie ein Teufel sei, der die Falungong-Übungen von anderen gestört hätte. Vier Tage vor ihrem Tod brachte sie das Tonbandgerät, das sie immer für ihre Falungong-Übungen genutzt hatte, zurück und sagte zu den anderen: "Üben Sie ruhig Falungong. Ich gehe zuerst."

Lu analysierte im Nachhinein, daßZhang Yuqin zu stark von Falungong besessen gewesen sein muß Ihrer Meinung nach sei ihre Krankheit nicht nur nicht geheilt worden, sondern sie habe wegen nicht Erreichung "einer höheren Stufe" als ein Teufel die anderen auch noch gestört. Der Tag des Weltuntergangs stehe vor der Tür. Der Umstand, daßsie unter einer schweren Krankheit und Schmerzen litt und keinen Arzt besuchen durfte, zermürbte sie. Sie fürchtete sich davor, daß"sich die beiden von ihr getöteten Personen an ihr rächen würden", so daßsie völlig zusammengebrochen sei und den Weg des Todes eingeschlagen habe.

Falungong wirft ewigen Schatten auf Familienglück

Die Tochter von Zhang Yuqin zeigte, voller Tränen in den Augen, ein Bild ihrer Mutter und sagte: "Selbst im Traum hätte ich mir nie vorgestellt, daßso etwas überhaupt passieren könnte. Bevor sie mit den Falungong-Übungen angefangen hatte, war meine Mutter so jung und fröhlich wie auf diesem Bild. Damals war sie stark und gesund und kümmerte sich sehr um uns. Nachdem sie mit Falungong-Übungen begonnen hatte, war sie völlig geändert. Ihre einzige Sorge war, wie sie durch die Übungen in den Himmel kommen könnte. Sie ließsogar ihre Enkelin, die ihr immer sehr am Herzen gelegen war, im Stich. So ist eine glückliche Familie zerstört worden. Immer wenn ich an Falungong denke, bin ich voller Haß"

Zhang Meiqin, die jüngere Schwester von Zhang Yuqin, sagte: "Früher riet auch mir jemand, Falungong zu praktizieren. Ich habe das nicht getan, weil ich sah, daßmeine Schwester und andere Leute, nachdem sie mit Falungong angefangen hatten, keine innigen Gefühle und Bindungen zu den Familienangehörigen mehr hatten. Sie kümmerten sich um niemanden mehr, nicht einmal mehr um ihre Blutsverwandten. Sie verhielten sich gleichgültig gegenüber allem, selbst wenn dies Raubdelikte oder Verkehrsunfälle waren. Meine Schwester ist die älteste unter allen Geschwistern. Früher kümmerte sie sich um jede Person und jede Angelegenheit der Familie. Nachdem sie mit meiner Mutter und zwei weiteren Schwestern mit den Falungong-Übungen begonnen hatte, kümmerte sie sich um nichts mehr."

Lu Xingchong sagte uns: "Über ihren Tod ist eine ihrer Schwestern, die ebenfalls Falungong praktiziert, überhaupt nicht traurig, sondern behauptet, daßYuqin in den Himmel gegangen sei."

Zhang Meiqin sagte: "Erst nach dem Tod von Yuqin macht eine jüngere Schwester von uns Schlußmit Falungong, aber unsere analphabetische Mutter und eine andere jüngere Schwester weigern sich, Vernunft anzunehmen."

Informationen zufolge sind die meisten Falungong Anhänger alte bzw. mitteljährige Frauen mit niedrigem Bildungsstand und schlechtem Gesundheitszustand. Sie sind wenig über die neuen gesellschaftlichen Veränderungen informiert. Die Falungong-Übungen führen nicht selten zum unharmonischen Familienleben oder zum Ehebruch. Obwohl das Parteikomitee, die Volksregierung und das Komitee für Sport und Körperkultur der Stadt Qidong mehrmals von Falungong abgeraten haben, beharren manche Leute nach wie vor auf ihrem Irrglauben und hören keiner Gegenmeinung zu.

Lu Xingchong sagte voller Wut: "So viele Leute sind betrogen worden, da sie am Anfang auf Körperertüchtigung aus sind und auf Stärkung ihres Gesundheitszustandes hoffen. Sie wissen nicht, daßdie Falungong-Führer böse Absichten haben. Sie haben ihre eigene Organisation und Leitung sowie ihre eigenen Pläne und Ziele. Sie sind für Propaganda, Sicherheit und rückwärtigen Dienst zuständig. Häufig veranstalten sie sogenannte ,Gruppenübungenßin belebten Geschäftsvierteln und vor großen Kaufhäusern, entfalten Transparente mit Aufschriften wie ,Unentgeltlicher Kurs für Falun Dafaßund verkaufen Bücher und Kleidungsstücke. Nach dem Tod meiner Frau kam der Leiter der Falungong-Übungsstelle in Qidong namens Wang mit sechs Hauptmitgliedern zu mir und wollte mit mir eine Unterredung durchführen, um meine ,Mißverständnisseßgegenüber Falungong auszurotten. Ich lehnte sie ernsthaft ab. Zwei Tage später kamen wieder zwei Anhänger aus Nantong vorbei, die mich zwei Stunden lang zu überreden versuchten. Dies hat aber auch nicht geklappt. Ich sagte, Falungong behaupte, sich an Disziplin und Gesetze zu halten. Warum verkauften sie Schriften weiter, ungeachtet, daßdas Presseamt beim Staatsrat festgestellt hatte, daßfünf Bücher über Falungong in den Bereichen Aberglauben und Pseudowissenschaft fielenß Daßsie solche Bücher und Kleidung ohne Genehmigung durch die Industrie- und Handels- sowie Steuerabteilungen verkauften, sei illegale Geschäftsführung. Wie könnten sie dies erklärenß Auf diese Fragen fanden sie keine Antwort. Diese Leute, die im Gewand eines Heilbringers auftreten, wollen tatsächlich aber einen Götzen schaffen, Aberglauben verbreiten, Geld daraus machen und der öffentlichen Sicherheit schaden. Sie fabrizieren und verbreiten abergläubiges Gedankengut, wodurch eine Gruppe von Menschen betrogen wurde. Daraus kann eine zu jeder Zeit explodierende Bombe werden, die rasch zu sozialen Unruhen führen kann und der Gesellschaft Katastrophen zufügen wird. Ich habe mehr als einmal appelliert, Falungong durch Gesetze abzuschaffen. Nur so werden Tragödien wie die in meiner Familie nie mehr passieren!"

Aus "Beijing Rundschau" Nr.32/99

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