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China will Entwicklungsländern weiterhin bei Bewältigung des Klimawandels helfen
2011/04/12

Am Montag hat der Direktor des Chinesischen Meteorologischen Amtes, Zheng Guoguang, im Auftrag der Regierung Vertretern von 16 asiatischen Entwicklungsländern in Beijing aktuellste meteorologische Produkte übergeben. Zu den profitierenden Ländern gehören etwa Bangladesch, Indonesien, Laos, Malaysia, Nepal, Sri Lanka, Thailand und Vietnam. Die Produkte sollen dabei helfen, die asiatischen Entwicklungsländer bei der Erhöhung der Kompetenz zur Katastrophenbekämpfung sowie der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen. Dazu Zheng Guoguang:

„Solche meteorologische Produkte können nicht nur Daten von Wettersatelliten transportieren, sondern auch noch weitere meteorologische Daten und Wettervorhersagen schicken. Darunter auch Video-, Bild- und Digitalprodukte, und zwar im größeren Maße. Das neue meteorologische System hat noch einen Vorteil, nämlich, es kann Daten von zehn, sogar 20 Satelliten annehmen. Damit können asiatische Staaten umgehend solche Daten empfangen. So können sie die Kompetenz in der Wettervorhersage und zur Vorbeugung von meteorologischen Katastrophen erhöhen."

Nepal gehört zu den Ländern, die die kostenlose Unterstützung aus China angenommen haben. Der Direktor des Telekommunikationsbüros der hydrologischen und meteorologischen Behörde in Nepal, Sudip Bhaffarai, sagte dazu:

„Vorher verwendeten wir das meteorologische Satellitensystem „Fengyun", ebenfalls von China zur Verfügung gestellt. Die diesmal gespendeten Produkte wie Empfänger des Sattellitenrundfunksystems

des chinesischen Meteorologieamtes haben noch stärkere Funktionen als die des „Fengyun"-Systems. So kann die Korrektheit unserer Wettervorhersagen optimiert werden."

Darüber hinaus hat China Vertreter der meteorologischen Behörden von Entwicklungsländern und wenig entwickelten Staaten nach China eingeladen, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Im Ausbildungszentrum der World Meteorological Organization (WMO) der Vereinten Nationen in Nanjing und Beijing wurden seit 1994 mehr als 1.400 Vertreter aus über 100 Entwicklungsländern aus- und weitergebildet.

Zheng Guoguang vom Chinesischen Meteorologischen Amt betonte, dass auch in Zukunft die meteorologischen Behörden des Landes das Verständnis und die Zusammenarbeit mit anderen Entwicklungsländern weiter verstärken wollen.

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