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Li Keqiang bei Äthiopiens Premier Hailemariam Desalegn
2014/05/05

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat am Sonntag in Addis Abeba seinen äthiopischen Amtskollegen Hailemariam Desalegn getroffen.

Dabei sagte Li, sein Besuch solle die traditionelle Freundschaft zwischen China und Äthiopien weiter stärken und die Beziehungen Chinas mit Äthiopien sowie mit ganz Afrika fördern. China wolle Austausch und Kooperation mit Äthiopien in Kultur, Bildung, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Tourismus ausbauen, so Li Keqiang. Zugleich würdigte er die Ergebnisse der ökonomischen und sozialen Entwicklung in Äthiopien in den letzten Jahren und bekräftigte, dass eine kontinuierliche Intensivierung der bilateralen freundschaftlichen Kooperation den grundlegenden und langfristigen Interessen beider Staaten dienen werde. China wolle mit Äthiopien gemeinsam die hochrangigen Kontakte pflegen und das politische Vertrauen festigen. Chinesische Unternehmen und Finanzinstitutionen sollten sich kontinuierlich und aktiv an Äthiopiens Aufbau beteiligen und die pragmatische Zusammenarbeit ankurbeln. In wichtigen internationalen und regionalen Fragen sollten beide Staaten ihre Koordinierung und Konsultation intensivieren und gemeinsam legitime Rechte und Interessen der Entwicklungsländer wahren.

Hailemariam Desalegn brachte seine Freude über Lis Besuch zum Ausdruck. Er hoffe auf die Pflege enger Kontakte mit China und auf Investitionen chinesischer Unternehmen in seinem Land. Er betonte, die umfassende bilaterale Kooperation habe das Wachstum und die Optimierung der Ökonomie in Äthiopien tatkräftig gefördert. Sein Staat danke China für dessen lange aufrichtige und selbstlose Hilfe. Beide Staaten sollten ein langfristiges, strategisches Programm für die bilaterale Kooperation initiieren.

Beide Regierungschefs informierten nach dem Treffen vor der Presse auch über weitere Ergebnisse der Gespräche und würdigten die Beziehungen zwischen China und Afrika. Dabei wies Li Keqiang darauf hin, dass sich die chinesisch-äthiopischen sowie die chinesisch-afrikanischen Beziehungen mittlerweile auf einer richtigen Bahn entwickelten. Beide Seiten teilten Freud und Leid miteinander. Bezüglich der nationalen Befreiung und des Aufbaus des Staates unterstützten sich beide Länder weiterhin gegenseitig und betrachteten sich gleichberechtigt. Zweitens pflegten beide Länder Beziehungen zur gemeinsamen Entwicklung. Eine stärkere soldarische Zusammenarbeit beider Seiten würde einen noch größeren gemeinsamen Nutzen bringen und auch dem ausgewogenen weltwirtschaftlichen Wachstum dienen. Drittens könnten beide Länder voneinander lernen. Dies diene einer Vielfalt der Weltkulturen und der Multipolarisierung der Welt, so Li Keqiang weiter.

Hailemariam Desalegn erwiderte, Afrika und China seien eine Schicksalsgemeinschaft. Die äthioptisch-chinesischen und auch die afrikanisch-chinesischen Beziehungen basierten nach wie vor auf gegenseitigem Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und Gleichberechtigung. Mit ihren reichen Ergebnissen habe die Kooperation in allen Aspekten eine breite Perspektive. Eine engere bilaterale Zusammenarbeit diene nicht nur der jeweiligen Entwicklung, sondern auch der Multipolarisierung der Welt. Dafür werde Li Keqiangs Afrika-Reise sicher eine wichtige Rolle spielen.

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