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Engere Zusammenarbeit nach Li Keqiangs Afrika-Besuch
2014/05/13
 

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang ist nach seiner Afrika-Reise wieder in Beijing eingetroffen. Dabei bewerten Experten diese Reise als Zeichen der verstärkten Zusammenarbeit zwischen China und Afrika. Zugleich sei damit die chinesische Afrika-Politik in einer neuen Phase deutlich gemacht worden.

Äthiopien, Nigeria, Angola, Kenia - die Route des chinesischen Ministerpräsidenten führte über den ganzen Kontinent. Während der Besuche wurden mit den afrikanischen Ländern fast 60 Kooperationsdokumente unterzeichnet, vor allem in den Bereichen Erdöl, Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft und Gesundheit. So unterzeichnete die China Civil Engineering Construction Corporation CCECC mit dem nigerianischen Verkehrsministerium einen Rahmenvertrag zum Bau einer Küsteneisenbahn in Nigeria. Dieses Projekt im Umfang von mehr als 80 Milliarden RMB hat für Aufmerksamkeit gesorgt, da für den Bau dieser Bahnlinie die Technikstandards der chinesischen Eisenbahn eingesetzt werden. Das Vorhaben markiert neuen Rekord bei den Auslandsprojekten chinesischer Unternehmen.

Kommentaren vor Ort sehen die Küstenbahn in Nigeria als neues Beispiel der Freundschaft zwischen China und Afrika nach dem Bau der Tansam-Bahn von Tansania nach Sambia 1970. Das neue Bahnprojekt werde beiden Seiten neue Chancen für gemeinsame Interessen schaffen. Tansam-Bahn von Daressalam in Tansania nach Kapiri Mposhi an der Eisenbahnstrecke Lusaka–Kitwe in Sambia war zwischen 1970 und 1976 mit finanzieller und technischer Hilfe Chinas gebaut worden. Die Bedeutung der Kooperation China-Afrika beschreibt die Direktorin des Instituts für Westasien und Afrika an der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften, He Wenping, so:

Li Keqiang hat in seiner Rede vor der Afrikanischen Union von sechs Projekten hoher Priorität gesprochen. Dabei geht es um den Bau Hochgeschwindigkeitsstreckern der Bahn, den Bau von Autobahnen und der Entwicklung der Luftfahrt in Afrika. Deshalb ist auch die geplante Küsteneisenbahn ein Beispielprojekt für die weitere Zusammenarbeit zwischen Afrika und China. Laut Li Keqiang wird sich der bilaterale Handel in den kommenden sechs Jahren verdoppeln. Die Investitionen Chinas in Afrika werden von 25 Milliarden auf 100 Milliarden RMB steigen. Deshalb sind Projekte der Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen unbedingt notwendig. Dabei werden die Projekte in der Luftfahrt sowie beim Eisenbahn- und Autobahnbau die Infrastruktur in Afrika verbessern, was wiederum den afrikanischen Integrationsprozess fördern wird. "

Dem „Weißbuch zu Wirtschaft und Handel zwischen China und Afrika 2013" zufolge gehen nur 30,6 Prozent der chinesischen Investitionen in Afrika in den Bergbau, 19,5 Prozent gehen in das Finanzsektor. Zudem flossen mehr chinesische Afrika-Investitionen in die Dienstleistungsbranche als in den Ressourcen-bezogenen Sektor. Nach Angaben von Experten kennzeichnet dies alles die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen China und Afrika.

(Quelle: CRI)

 

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