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Stellungnahme der chinesischen Botschaft in Berlin zur Preisverleihung an Dalai Lama
2009/02/12

Media Control hat den Deutschen Medienpreis 2008 am 10.02.2009 an Dalai Lama verlihen, die Begründungen lauteten:“zum Gedenken an den 50. Jahrtag seiner Vertreibung aus Tibet“ und „ seinen Weg des gewaltfreien Kampfes fuer die Rechte des tibetischen Volkes,den er seit 50 Jahren geführt haben“ u.s.w.

Dies alles widerspricht nicht nur der historischen Tatsache, verzerrt die Verhältnisse von heutigem Tibet zugunsten Dalai Lama, sondern wird auch die deutsche und Weltöffentlichkeit irreführen. Dagegen spricht die chinesische Botschaft in Deutschland ihre entschiedene Ablehnung und grosse Unzufriedenheit aus.

Der Fakt ist, dass Dalai Lama im Jahre 1959 an der bewaffneten Revolte beteiligt und nach dem Scheitern ins Ausland geflüchtet war. Danach zerriss er die von ihm selber mit der chinesischen Zentralregierung ausgehandelten Vereinbarungen und kündigte an, die Unabhängigkeit Tibets anzustreben. In den 1960er Jahren führte die Dalai-Lama-Gruppe, unterstützt von manchen Kräften im Ausland buchstäblich mit Waffen, zehn Jahre lang bewaffnete Überfälle auf die chinesische Grenze durch.

Dalai Lama gibt sich gern als Anhänger der Gewaltlosigkeit, aber in der Tat führt er die Gewaltlosigkeit nur im Schilde und lässt der Gewalttätigkeit freie Hand. Nach den Gewalttaten am 14.März 2008 in Lhasa, wobei einige unschuldige Zivilisten verletzt bzw. ums Leben gekommen waren, sagte Dalai Lama wörtlich, dies sei eine friedliche Demonstration, “was die Tibeter auch immer machen wollen, dazu werde ich nie Stopp sagen.”

An dieser Stelle bitten wir die Öffentlichkeit, auf folgende Tatsachen zu achten: Nach der friedlichen Befreiung Tibets in 1959 wurde das System der rückständigen feudalen Leibeigenschaft abgeschafft. Das Autonomie-Gebiet Tibet ist ein Gebiet, wo die Tibeter den Hauptteil der Einwohner darstellen. Die Tibeter erfreuen sich umfangreicher Rechte und Freiheiten, wie die eigene Sprache und Schrift zu benutzen, Religion auszuüben, die eigenen Sitten und Gebraeuche zu pflegen und sich selbständig in Bereichen wie Wirtschaft, Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu entwickeln. In den letzten Jahren hat sich die Wirtschaft in Tibet ständig, schnell und stabil entwickelt, 5 Jahre hintereinander mit einer Zuwachsrate von über 12%. Mit der Inbetriebnahme der Qinhai-Tibet-Eisenbahn am 1.Juli 2006 ist die rückständige Verkehrstrucktur Tibets grundlegend veraendert worden, zugunsten der Entwicklung und der Erhöhung des Lebensstandards der Bevölkerung in Tibet, wobei nicht vergessen werden darf, dass die chinesische Zentralregierung effektive Massnahmen für Umweltschutz ergriffen hat. Die Tibet-Politik Chinas findet bei der überwiegender Mehrheit der Tibeter Anerkennung und Unterstzützung.

Deswegen fordern wir Sie alle auf, das separatistische Wesen von Dalai Lama, das er unter dem Deckmantel wie Menschenrechte und Gewaltlosigkeit versteckt hat ,durchzuschauen und dessen separatistischen Aktivitäten keine Plattform zu bieten. Wir hoffen,dass Media Control und deutsche Medien ihren Teil zu einem besseren Verständnis und Miteinander zwischen dem chinesischen und deutschen Volk beitragen werden.

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