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Tibet setzt auf umweltfreundlichen Tourismus
2012/03/08

Lhasa

Angesichts des boomenden Tourismus will die Lokalregierung in Tibet auf umweltschonende Fremdenverkehrskonzepte setzen. Dazu sollen entsprechende Kontrollmechanismen etabliert werden. Auch sollen Hotels sowie die Verwaltungen der Sehenswürdigkeiten einer Kontrolle der Umweltqualität unterzogen werden. Touristische Unternehmen sollen bei Umweltverschmutzungen zur Verantwortung werden.

 
Von 2005 bis 2010 kamen insgesamt 21,25 Millionen Touristen aus aller Welt nach Tibet, die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr lagen bei 22,6 Milliarden Yuan RMB (umgerechnet fast 2,5 Millarden Euro).

Allein im vergangenen Jahr brachten die hochmodernen Züge der Qinghai-Tibet-Bahn die Rekordzahl von mehr als einer Million Passagiere in die rund 4000 Meter hoch gelegene tibetische Gebietshauptstadt.

Die Lokalregierung in Lhasa kündigte zudem eine stärkere Förderung der Agrarwirtschaft, der ländlichen Gebiete und der Bauern an. So werden in diesem Jahr ingesamt 8 Milliarden Yuan RMB für Projekte zur Unterstützung der Bauern ausgegeben. Dadurch soll das Pro-Kopf-Einkommen der Bauern und Hirten in Tibet, das im vergangenen Jahr bei 4700 Yuan lag, um mehr als 13% steigen.

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