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Kooperation zwischen zwei Palastmuseen schreitet voran
2009/01/28

Nach 60 Jahren der Trennung sind wertvolle Ausstellungsstücke bald wieder unter einem Dach. Die gemeinsame Ausstellung des Palastmuseums Beijing und des National Palace Museum in Taipei findet im Oktober statt.

1 Nach 60 Jahren der Trennung sind wertvolle Ausstellungsstücke bald wieder unter einem Dach. Die gemeinsame Ausstellung des Palastmuseums Beijing und des National Palace Museum in Taipei findet im Oktober statt.

Ein Verantwortlicher vom chinesischen Festland begrüßtevor kurzemGespräche zwischen dem Palastmuseum Beijing und dem "National Palace Museum" in Taipei im Vorfeld ihrer gemeinsamen Ausstellungen. "Wir freuen uns, dass die beiden Museen zusammenarbeiten und den Austausch fördern", so Yang Yi, der Sprecher des Büros für Taiwan-Angelegenheiten beim Staatsrat auf einer Pressekonferenz.

Das "National Palace Museum" Taipei ist bekannt für seine riesige Sammlung aus dem früheren Beijinger Kaiserpalast, der Verbotenen Stadt, 1949 zu Ende des Bürgerkrieges in China. Die Kuomintang-Regierung hatte 2.972 Kisten mit rund 600.000 Stücken von Beijing nach Taipei verschifft, von denen die meisten Stücke sehr wertvoll waren.

Die beiden Museen haben noch nie zusammen gearbeitet, doch 1992 kollaborierten beide mit einem in Hong Kong ansässigen Verlag wegen des Buches "The Best of National Treasures" über ihre Sammlungen. Das Beijinger Palastmuseum habe zugestimmt, 17 Stücke an Taipei für eine Sonderausstellung über den Kaiser Yongzheng (1678-1735) der Qing-Dynastie zu verleihen, erklärt Fung Ming-chu, der stellvertretende Leiter des "National Palace Museum" Taipei, gegenüber Xinhua in Taipei Anfang dieses Monats.

Die Stücke werden mit 148 weiteren Stücken im Oktober in Taipei ausgestellt. "Dies ist die erste Wiederzusammenkunft der Sammlungen seit 60 Jahren", so Fung. Chou Kung-shin, die Leiterin des Taipei-Museum, werde das Palastmuseum in Beijing im nächsten Monat zum ersten Mal besuchen und erwarte ihren Beijinger Kollegen, Zheng Xinmiao, zu einem Besuch in Taipei im März, erklärt sie. Die beiden Seiten hätten sich mit mehreren Anträgen für eine gemeinsame Ausstellung stark gemacht, berichtet sie. "Ich denke, wir haben ein großes Potential für eine Kooperation. Beispielsweise hoffen wir, dass wir, eine Kooperation im Bereich der Restauration von Kulturrelikten aufbauen können."

Quelle: Xinhua

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