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China protestiert gegen geplanten US-Waffenverkauf an Taiwan
2011/09/22

Beijing

Der chinesische Vizeaußenminister Zhang Zhijun hat am Mittwoch gegenüber dem US-Botschafter Gary Locke einen starken Protest gegen den geplanten Waffenverkauf im Wert von knapp sechs Milliarden US-Dollar an die Inselprovinz Taiwan erhoben.

Laut Zhang gilt die Handlungsweise der USA als grobe Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten und hat die Staatssicherheit, die Wiedervereinigung sowie die chinesisch-amerikanischen Beziehungen erheblich gefährdet. China fordere die USA energisch auf, den Waffenverkauf an Taiwan sowie die militärischen Verbindungen zu Taiwan einzustellen. Die USA sollten gemeinsam mit China die bilateralen Beziehungen sowie Frieden und Stabilität um die Taiwan-Straße wahren, mahnte Chinas Vizeaußenminister weiter.

Am gleichen Tag hat auch der chinesische Außenministeriumssprecher Ma Zhaoxu zu dieser Frage Stellung genommen. Er forderte die USA auf, den geplanten Waffenverkauf an Taiwan sofort abzusagen und die militärischen Verbindungen zu Taiwan einzustellen.

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