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Chinesisch-Europäisches Parteiforum zu Ende gegangen
2011/11/10

In Brüssel fand vom Dienstag bis Donnerstag die zweite Sitzung des 2. hochrangigen chinesisch-europäischen Parteiforums statt. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand der zwölfte chinesische Fünfjahres-Plan und die europäische Strategie-2020. Man hat ebenfalls über neue Ideen und Maßnahmen bei der Zusammenarbeit zwischen China und Europa gesprochen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokratischen Partei im Europäischen Parlament, Veronique De Keyser, hält den Forum für einen Erfolg.

„Wir haben über die gegenwärtigen Herausforderungen und die Zusammenarbeit zwischen China und Europa diskutiert, zum Beispiel über Umweltschutz und die Finanzkrise. Die Lösungen solcher Probleme lasten nicht nur auf Europa, sondern auf der ganzen Welt. Eine Zusammenarbeit ist da am wichtigsten. Es ist von äußerst großer Bedeutung, dass wir darüber diskutieren."

Der EU-Kommissar Laszlo Andor hat das Forum als ein gutes Portal für beide Seiten bezeichnet, das zum tieferen Verständnis und gegenseitigem Lernen beitragen kann.

„Die Umwandlung der chinesischen Wirtschaft war sehr erfolgreich. Doch gibt es in dem Staat ein Ungleichgewicht zwischen der Gesellschaft und der Umwelt. Um diese Fragen zu lösen, hat die chinesische Regierung das Ziel einer harmonischen Gesellschaft ausgegeben und mit der sozialistischen Marktwirtschaft ein eigenes Entwicklungsmodell ins Leben gerufen. China hat von Europa bessere Konkurrenzfähigkeit, wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration und Umweltschutz gelernt. Es gibt 27 EU-Mitglieder und sie alle haben unterschiedliche Erfahrungen hinsichtlich der Lösung von gesellschaftlichen Problemen. Wir freuen uns, in diesem Bereich mit China auszutauschen und wollen auch von den Erfahrungen Chinas lernen."

Helmut Scholz von der Vereinten Europäischen Linken weist darauf hin, dass das Wohl der Menschen im Vordergrund stehen soll:

„Wir müssen die Menschen in den Mittelpunkt stellen, damit das Volk sich bei der Bekämpfung der Krise noch mehr beteiligen kann. Ich glaube, dass sich noch mehr Chinesen an der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung beteiligen werden. Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Strategien beider Seiten sollen miteinander verbunden werden."

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