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China ist vorbereitet für verstärkten Einsatz zur Lösung der europäischen Schuldenkrise
2012/02/16

Beijing

Wie der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao am Dienstag in Beijing erklärte, sei China gut vorbereitet, sich verstärkt für die Lösung der europäischen Schuldenkrise einzusetzen. Dabei wäre China bereit, sich eng mit der europäischen Seite auszutauschen und zu kooperieren.

 
Nach dem 14. chinesisch-europäischen Gipfeltreffen traten Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao, der Vorsitzende des Europäischen Rates Herman Van Rompuy und der Vorsitzende der Europäischen Union Manuel Durao Barroso am Dienstagnachmittag gemeinsam vor die Presse.

Dabei erklärte Wen Jiabao, China sei zuversichtlich in Bezug auf den Euro und die europäische Wirtschaft. Rompuy äußerte seinerseits, Europa erwarte eine enge Zusammenarbeit mit China, um die Stabilität der Eurozone zu verstärken.

Zu der Syrienfrage betonte Wen Jiabao erneut Chinas Standpunkt, dass die Zukunft und das Schicksal Syriens von der syrischen Bevölkerung selber entschieden werden sollte.

Zu der iranischen Nuklearfrage äußerte Wen Jiabao, China würde den gleichen Standpunkt wie Europa vertreten. Sie würden den Internationalen Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen einhalten und wären gegen eine Entwicklung von Atomwaffen durch den Iran oder andere Nahoststaat.

Zudem äußerte sich Wen Jiabao zu der Tibetfrage und erklärte, Tibet sei ein untrennbares territoriales Gebiet von China. Die chinesische Regierung setze sich seit langem für die Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Tibets ein und respektiere beziehungsweise schütze die Glaubensfreiheit der tibetischen Nationalität. Die Auflehnung der Mönche in den letzten Wochen, würde der Stabilität in dem Gebiet schaden. Die Handlungen würden die Entwicklung der Region und die Interessen der Tibeter beeinträchtigen und seien deswegen für die lokalen Einwohner nicht akzeptabel, so Wen Jiabao weiter.

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