Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Links
 
Home > Themen > Technologie und Schutz des geistigen Eigentums
China will Entwicklung des Bildungswesens und der Wissenschaft beschleunigen
2007/10/30

Anlässlich des 17. Parteitages der KP Chinas gaben der chinesische Bildungsminister Zhou Ji und der stellvertretende Minister für Wissenschaft und Technik Li Xueyong eine gemeinsame Pressekonferenz. Sie kündigten an, dass China die Entwicklung des Bildungswesens und der Wissenschaft und Technik in Zukunft weiter beschleunigen wolle.

Seit dem 16. Parteitag der KP Chinas im Jahr 2002 hat China diverse Maßnahmen zur Förderung des Bildungswesens ergriffen. Zum einen wurde dafür gesorgt, dass die neunjährige Schulpflicht auch in Chinas westlichen Regionen eingehalten wird, zum anderen wurde der Kampf gegen das Analphabetentum unter Jugendlichen und Erwachsenen weiter verstärkt. Darüber hinaus wurden die Schüler in den ländlichen Regionen für die Dauer des Pflichtschulbesuchs von Schulgebühren und weiteren Unkosten befreit. Auch die Berufsausbildung wurde durch verschiedene Maßnahmen gefördert, die Qualität der Hochschulbildung wurde verbessert. Das Ziel ist, das Bildungsangebot zu standardisieren, außerdem soll der Bildungsbereich stärker geöffnet werden. Dazu Bildungsminister Zhou Ji:

"In den vergangenen fünf Jahren hat sich das chinesische Bildungswesen kontinuierlich und gesund entwickelt. Die Einschulungsrate für verschiedene Schularten wurde erhöht. Die Bevölkerung hat nun auf verschiedenen Ebenen einen besseren Zugang zu Bildung. Das Niveau der Ausbildung konnte weiter erhöht werden. Über eine Milliarde qualifizierte Arbeitskräfte und zahlreiche Fachkräfte wurden für viele Sektoren herangebildet. China wandelt sich von einem bevölkerungsreichen Land zu einem Land, das eine große Zahl gut ausgebildeter Arbeits- und Fachkräfte bieten kann."

In seinem Bericht zur Eröffnung des 17. Parteitages sagte der Generalsekretär des ZK der KP Chinas Hu Jintao, China werde das System der Volksbildung weiter vervollkommnen. Man wolle ein System entwickeln, das eine lebenslange Bildung möglich macht, um mehr qualifizierte Arbeiter und innovative Fachkräfte heranzubilden. Der chinesische Bildungsminister Zhou Ji erklärte, auch in Zukunft müsse die Bildung dem Gemeinwohl dienen:

"Im Bericht zum 17. Parteitag steht, dass die Bildung nach wie vor dem Gemeinwohl dienen soll. In das Bildungswesen soll zudem verstärkt investiert werden. Die Qualität der Bildungsangebote auf verschiedenen Ebenen soll verbessert werden, damit unsere Kinder eine gute Bildung erhalten können. Das ist das wichtigste Ziel bei der Förderung eines gerechten Bildungswesens, das wir für die neue Arbeitsperiode definiert haben."

Auf der Pressekonferenz teilte der stellvertretende chinesische Wissenschaftsminister Li Xueyong mit, dass die staatlichen Investitionen in Wissenschaft und Technik seit dem 16. Parteitag stetig gestiegen seien. Die wissenschaftlich-technische Kompetenz Chinas habe sich erheblich verbessert. China schaffe heute deutlich mehr eigene Innovationen:

"In den vergangenen fünf Jahren hat China zahlreiche Forschungsergebnisse in den Bereichen bemannte Raumfahrt, Superhybridreis und hochfunktionelle Computer vorlegen können. Auch bei der Grundlagen- und Spitzentechnologieforschung wurden beachtliche Erfolge erzielt. Die Innovationskraft hat sich deutlich erhöht. China liegt hinsichtlich der international veröffentlichten wissenschaftlichen Abhandlungen, der Zahl der Patentanmeldungen sowie der Zahl der Patenterteilungen weltweit vorn. Die Fähigkeit zur eigenständigen Erforschung und Entwicklung von Schlüsseltechnologien wächst. Die High-Tech-Branchen gewinnen in China zunehmend an Bedeutung. Wissenschaft und Technik werden für Chinas Wirtschaft immer wichtiger. Wissenschaft und Technik sind immer häufiger gefragt, um Probleme in der Landwirtschaft, in den ländlichen Gebieten oder der Bauern zu lösen. Auch die Gesellschaftsentwicklung soll auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren und mit technischen Mitteln vorangetrieben werden. Wissenschaft und Technik sollen dazu beitragen, den Lebensstandard der Bevölkerung weiter zu erhöhen."

Li Xueyong betonte, China wolle auch in Zukunft selbständige Innovationen in Wissenschaft und Technik fördern. Allerdings wolle sich China im Forschungsbereich keinesfalls abschotten. Mit mehr als 150 Ländern und Gebieten bestünde bereits ein reger Wissenschaftsaustausch. China habe mit mehr als 100 Ländern Regierungsabkommen zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit unterzeichnet. China sei bereit, mit allen Ländern und Gebieten der Welt im wissenschaftlichen Bereich zusammenzuarbeiten. Die Kooperationen mit multilateralen Organisationen im Bereich von Wissenschaft und Technik sollten ausgebaut werden:

"Bei der internationalen Zusammenarbeit achten wir das Prinzip des gegenseitigen Nutzens und der Gleichberechtigung. Wir respektieren internationale Regeln und Gepflogenheiten und schützen das Recht am geistigen Eigentum. Wir hoffen, dass Ergebnisse aus internationalen Kooperationen geteilt werden. Wir wollen sowohl mit entwickelten Ländern als auch mit Entwicklungsländern zusammenarbeiten. Wir wollen internationale Kooperationen auf Regierungsebene, aber auch auf anderen Ebenen."

Suggest to a friend
  Print